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Zufriedenstellende Bilanz Roto mit positiver Geschäftsentwicklung

Roto hat seine Umsatzzahlen gesteigert und blickt zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Warum beim Unternehmen dennoch eine gewisse Skepsis beim Blick in die Zukunft besteht, lesen Sie hier.

"Per saldo zufrieden" ist die Roto-Gruppe sowohl mit der Geschäftsentwicklung 2018 als auch mit dem Auftakt 2019. Wie der Bauzulieferer meldet, stieg der Gesamtumsatz im abgelaufenen Jahr auf 661,8 Millionen Euro. Nach Aussage von Vorstandschef Dr. Eckhard Keill trugen dazu beide Divisionen – Dach- und Solartechnologie (DST) sowie Fenster- und Türtechnologie – trotz schwieriger Marktbedingungen bei. Im Vorjahresvergleich stehe bei DST ebenso wie bei FTT wieder ein Wachstum zu Buche. Das beruhe wesentlich auf der Strategie, konkreten Kundennutzen zu schaffen und damit für Differenzierung und Wettbewerbsüberlegenheit zu sorgen.

Ungewisse Lage aufgrund internationaler Spannungen

Der Optimismus stoße jedoch mit Blick auf die angespannte geopolitische Situation an seine Grenzen. Sie bleibe ein großer Unsicherheitsfaktor, der die Märkte erheblich beeinflussen könne. Das "niemandem mehr vermittelbare Brexit-Chaos" sei dafür das markanteste Beispiel. Die negativen wirtschaftlichen Brexit-Folgen seien für die Industrie eine "ausgemachte Sache" und träfen Großbritannien in den nächsten Jahren mit voller Wucht. Einen Lichtblick aber stellten die Ergebnisse des jüngsten EU/China-Gipfels dar, die auf eine konstruktive Lösung des Handelskonfliktes hoffen lassen.

Neue Strukturen für den künftigen Erfolg

Generell hänge der Erfolg des Bauzulieferers in hohem Maße von der Erfüllung der Markt- und Kundenanforderungen ab. Dafür sei schnelles, individuelles und flexibles Agieren unverzichtbar. Das ermöglicht laut Keill die neue Gruppenstruktur, zu deren Realisierung der Eintritt von Marcus Sander als Vorsitzender der FTT-Geschäftsführung gehöre. Die zwei etablierten Divisionen könnten sich ebenso uneingeschränkt auf ihr jeweiliges Geschäft konzentrieren wie Roto Professional Service (RPS). Das neue Unternehmen bietet Dienstleistungen zur Nachversorgung von Fenstern und Türen an.

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