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Produktion eingeschränkt Remmers von Hackerangriff betroffen

Das Unternehmen Remmers ist nach eigenen Angaben Opfer eines Cyberangriffs geworden. Was das für die Kunden bedeutet, lesen Sie hier.

Auf der Webseite von Remmers teilt das Unternehmen mit, dass es einem Cyberangriff zum Opfer gefallen sei. Die gesamte Organisation sei dadurch stark eingeschränkt, so dass der Hersteller seine Dienstleistungen und Services nicht wie gewohnt zur Verfügung stellen könne. Es werde mit Hochdruck an einer Wiederherstellung gearbeitet. "Wir bitten um Verständnis", betont das Unternehmen. Ein Fensterbauer bestätigte GFF, dass es derzeit Unsicherheiten hinsichtlich der Lieferzeiten gebe.

Laut Medienberichten von OM-Online war es Unbekannten vor mittlerweile fast zwei Wochen gelungen, Schadsoftware in den Rechnernetzen der Löninger Firma Remmers zu installieren und zu aktivieren. Dadurch seien ein großer Teil der Produktion, der Logistik und auch weitere Bereiche lahmgelegt worden. Gegenüber dem Medienunternehmen bestätigte Unternehmenssprecher Christian Behrens den Cyberangriff auf das Unternehmen sowie die Folgen. Ob es sich um eine Lösegeld-Erpressung handelt, ist nicht bekanntgegeben worden.

Arbeit an der Beseitigung des Schadens

Der Ernst der Lage war am Morgen des 15. März 2021 nach und nach deutlich geworden, als Mitarbeiter ihre PCs hochfuhren und statt der üblichen Programme nur Hieroglyphen auf den Bildschirmen sahen. Wie die Hacker den Weg in die digitale Infrastruktur des Holz-, Bauten- und Bodenschutz-Herstellers gefunden haben, sei bisher nicht klar. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Schäden zu beseitigen, sagte Behrens kurz nach der Attacke. Nach Aussage von Vorstandssprecher Dirk Sieverding befinde man sich "in der Wiederherstellungsphase". Zu diesem Zeitpunkt war geplant, am Donnerstag, den 18. März in der Produktion und der Logistik wieder mit der Arbeit zu beginnen. Nach Angaben der Osnarbrücker Zeitung laufe die Produktion bei Remmers seit Freitag, den 19. März 2021 wieder eingeschränkt.

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