Schwerpunkte und Rahmenprogramm Messeneuheiten und fachlicher Austausch

FENSTERBAU FRONTALE und HOLZ-HANDWERK bringen die Branche zusammen: Vom 24. bis 27. März in Nürnberg können sich Besucher auf ein Messe-Duo freuen, das Antworten auf aktuelle Herausforderungen liefert und Raum für Austausch schafft. Hier ein Überblick mit Messeschwerpunkten und Rahmenprogramm.

Am 24. März wird die FENSTERBAU FRONTALE wie gehabt im Messeduo mit der HOLZ-HANDWERK um 10 Uhr ihre Tore in Nürnberg öffnen und erneut zum internationalen Branchentreffpunkt für Fenster, Türen und Fassaden.

Die Resonanz ist positiv: Mit einer Fläche analog zu 2024 sichert sie erneut eine starke Basis für erfolgreiche Begegnungen. Im Fokus stehen Themen wie energetische Sanierung, serielles und modulares Bauen, Recycling und Kreislaufwirtschaft, Sicherheit sowie klimasichere Bauweisen. Damit reagiert die Veranstaltung auf die zentralen Herausforderungen der Bau- und Architekturbranche. "Die positive Resonanz freut uns sehr und bestätigt die Relevanz der FENSTERBAU FRONTALE für die Branche", sagt Abteilungsleiterin Elke Harreiß von der Messe Nürnberg. "Sie ist nicht nur eine Plattform für Produkte und Innovationen, sondern auch für den persönlichen Dialog und die Vernetzung."

Erwartet werden 659 FRONTALE-Aussteller sowie 349 HOLZ-HANDWERK-Aussteller.

Ausstellungsfläche analog zu 2024

2024 verzeichnete das Messeduo insgesamt rund 75.000 Besucher und 973 Aussteller aus den Bereichen Fenster-, Türen-, Fassadenbau und Holzhandwerk. Beide Messen können zeitgleich mit einem Ticket besucht werden.

Praxisnahes Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm der FENSTERBAU FRONTALE lässt Besucher in die Themen eintauchen, die die Branche bewegen – von nachhaltigen Baukonzepten über digitale Lösungen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen.

Die neue FENSTERBAU FRONTALE Stage bildet das Herzstück für internationale Themen, Innovation und Networking und ist als offener Begegnungsraum konzipiert. Sie bietet Vorträge und Diskussionen zu marktrelevanten Inhalten, wie regulatorischen Rahmenbedingungen oder Besonderheiten einzelner Märkte. Hier wird auch die feierliche Verleihung des Innovation Awards am ersten Messetag stattfinden.

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    © Messe Nürnberg
    Auf der viertägigen Branchenschau werden Aussteller aus aller Welt erwartet. Die Messe ist vom 24. bis 26. März täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am 27. März von 10 bis 17 Uhr.
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    © Dirks
    Sprachen sich im Januar auf der Messe-Preview für die alle zwei Jahre stattfindende Branchenschau auf dem Nürnberger Messegelände als Ort für Netzwerke und Kommunikation aus: (v.re.) Waldemar Dörr vom Fachverband GFF Baden-Württemberg und Bernhard Dirr vom VDMA Holzbearbeitungsmaschinen. Trotz aller Herausforderungen sehen die Branchenvertreter auch positive Entwicklungen. Dörr berichtete, dass viele Handwerksbetriebe Robotik und KI als unterstützende Technologien wahrnehmen. Dirr hob die Bedeutung der Messelandschaft hervor: „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in Deutschland ohne unsere Messelandschaft nicht so erfolgreich werden im Maschinenbau und im Handwerk, wie wir es sind.“
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    © Dirks
    Am Messedonnerstag werden traditionell auf dem Forum in Halle 7A der Meister Award (Foto) des Fachverbands GFF Baden-Württemberg verliehen sowie die Preisträger im Wettbewerb Fensterbauer des Jahres 2026 geehrt.
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    © Messe Nürnberg
    Mit dem neuen Claim „Framing what’s next“ und einem frischen Markenauftritt setzt die Messe ein deutliches Zeichen für Fortschritt und Nachhaltigkeit.
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    © Dirks
    Fensterprofile sowie Glas sind in den Hallen 4A, 5, 6, 7 und 7A ausgestellt. Ferner werden in den Hallen Halbzeuge, Werkstoffe, Fertigungshilfsmittel, Bau- und Fertigelemente, Türen, Verschattungs- und Lüftungstechnik gezeigt.

Forum: Raum für Vorträge und Podiumsdiskussionen

Das Forum in Halle 7A, Stand 123, liefert, auch mit den Expert Talks (siehe Kasten unten), praxisnahes Wissen u.a. zu Branchenthemen wie die Zukunft der Fenster- und Türenbranche, Innovationsförderung, aktuelle Anforderungen an die Fenster- und Fassadenbranche, Chancen des Sanierungsmarktes sowie modulare und serielle Bauweisen.

Hier ein paar Programmpunkte zum Thema Fenster und Sonnenschutz am 24. März:

  • 10.35 Uhr bis 11 Uhr, Fenster in die Zukunft – Die nächste Generation in der Fensterbranche
  • 11.50 Uhr bis 12.15 Uhr, Mein Trittbrett in den Sonnenschutz – Mein Karriereweg
  • 12.15 Uhr bis 12.40 Uhr, Mein Weg als Frau ins Handwerk
  • 14.30 Uhr, Nachhaltigkeit und Klimaresilienz von Jürgen Benitz-Wildenburg, ift Rosenheim
  • 15.45 Uhr bis 16.15 Uhr, Sommerlicher Wärmeschutz von Michael Freinberger, ift Rosenheim.

Am 25. März stehen u.a. diese Vorträge auf dem Programm im Forum:

  • 10.30 Uhr bis 11 Uhr, Innovative Montageansätze in der Sanierung: Was gibt es für technische Lösungen und was ist dabei zu beachten?, Christian Anders, Hilzinger Metallbau
  • 11.40 Uhr bis 12.10 Uhr, Vorstellung Studie Die gute Gebäudehülle“ – Was kommt im GEG? von Stephan Schlitzberger vom Ingenieurbüro Prof. Hauser
  • 12.15 Uhr bis 12.45 Uhr, Vom Sanierungsstau zum vollen Auftragsbuch – mit digitaler Beratungskompetenz und Fördermittel-Service von Patrick Reising, Febis Service
  • 14.30 Uhr bis 15 Uhr, Glasbemessung 2026+: DIN 18008 in der Baupraxis und der Weg zum Eurocode, Steffen Schäfer vom Bundesverband Flachglas
  • 15.30 Uhr bis 16 Uhr, Wieder- und Weiterverwendung von Glas im Bauwesen von Sebastian Wernli, Hochschule München
  • 16.15 Uhr bis 17 Uhr, Holzfensterbau – Young Leaders: Eine Talkrunde mit dem Führungsnachwuchs mit Lisa-Marie Beelitz (MB Brandschutztischlerei), Florian Distner (Hubert Distner Fenster, Türen und Rollläden), Eva Maria Keilbach (Fensterbau Keilbach) und Simone Dyllick-Brenzinger (Bundesverband Pro Holzfenster).

Was steht am 26. März auf dem Programm?

Am 26. März geht es u.a. um diese Themen:

  • 13.30 Uhr bis 14.15 Uhr, Expert Talk: Modulares und serielles Bauen – Chance für die Branche
  • 14.30 Uhr bis 15.10 Uhr, ‚Steigende Temperaturen, steigende Schäden - Wie der Klimawandel unsere Fenster belastet‘, Jürgen Sieber, GFF BW
  • 15.20 Uhr bis 16 Uhr, Abdichtung bodentiefer Fenster/(-türen) - Anforderungen und Lösungen, Jan Eiermann, GFF BW.

Das Programm im Forum wird aufgezeichnet und wird nach der Messe auf Youtube zur Verfügung gestellt. Alle Programmdetails für die vier Messetag finden Sie hier.

Ab 16 Uhr wird auf der Forumsbühne der Meister Award verliehen. Damit honoriert der Fachverband Glas Fenster Fassade Baden-Württemberg herausragende Prüfungsleistungen in Theorie und Praxis des Führungsnachwuchses bei der Fortbildung zum/zur Meister/-in des Glaserhandwerks an der Fachschule für Glas-, Fenster- und Fassadenbau in Karlsruhe.

Meister Award und Fensterbauer des Jahres 2026

Ab 16.30 Uhr findet auf der Forumsbühne die Preisverleihung zum Fensterbauer des Jahres 2026 statt. Der Preis wird getragen von der EBH GmbH, der TSG mbH – die Marke Tischler Schreiner sowie Holzmann Medien mit der Zeitschrift GFF Glas Fenster Fassade.

Zukunftsraum: Die Plattform für digitale Chancen

Das Bau- und Ausbauhandwerk steht vor großen Herausforderungen: Digitalisierung, KI, Fachkräftemangel und neue Kundenanforderungen verändern die Spielregeln. Mit dem Zukunftsraum schaffen die baufachlichen Messen der Nürnberg Messe einen zentralen Branchentreff, der diesen Wandel aktiv begleitet. Die Plattform verbindet Erlebnis vor Ort, mitten im Messegeschehen, mit digitalem Wissenstransfer und macht Zukunftsthemen erleb- und greifbar. "In Halle 7, auf Stand 7-116 und 7-117 triffst du Praktiker, Vordenker und Technologie-Experten, die dir sofort einsetzbare Lösungen für die Zukunft deines Unternehmens präsentieren“, teilt die Messe mit. Das Angebot umfasst Vorträge, Infos zum digitalen Büro sowie Raum zum Netzwerken. Im Zukunftsraum erhält der Besucher nicht nur Inspirationen und Ideen, sondern auch konkrete Praxisbeispiele.

Die Sonderschau klima.sicher.bauen in Halle 1, Stand 515, des ift Rosenheim zeigt, wie Bauprodukte nachhaltig, klimasicher und zukunftsfähig gestaltet werden. Im Mittelpunkt stehen die Reduzierung von CO₂-Emissionen, ressourcenschonende Herstellung, einfache Reparatur und Wartung sowie der Schutz vor Klimaextremen.

Forum Architektur-Fenster-­Fassade

Das kostenfreie, aber anmeldepflichtige Forum Architektur-Fenster-Fassade findet am 26. März in Kooperation mit AIT-Dialog in NCC Ost statt. Unter dem Motto 'Balance – Bauen im Gleichgewicht' werden die Herausforderungen der Baubranche in Fachvorträgen beleuchtet. Hier geht es um die Frage, wie sich Funktionalität, Gestaltung und Nachhaltigkeit in Einklang bringen lassen.

Diskutiert werden unter anderem Konzepte für flexible Gebäudestrukturen, die Bedeutung begrünter Fassaden für das Mikroklima und die Verbindung von traditionellem Handwerk mit digitalen Technologien. Im Anschluss werden passende Aussteller im Rahmen einer Guided Tour besucht.

Tickets nur online erhältlich

Eine Tageskarte kostet 50 Euro, eine Dauerkarte 70 Euro. Alle Tickets sind nur online erhältlich. Vor Ort findet kein Kartenverkauf statt. Die Eintrittskarten beinhalten ein zusätzliches Kombiticket für den öffentlichen Nahverkehr, gültig für Tarifgebiet Nürnberg-Fürth-Stein-Oberasbach-Zirndorf (Zonen 100/200) für die An- und Abreise zur Veranstaltung am Veranstaltungstag bis Betriebsschluss.

Besuchen Sie uns am Stand von Holzmann Medien

Holzmann Medien mit den Zeitschriften ‚GFF Glas Fenster Fassade‘ und ‚sicht & sonnenschutz - Das Praxismagazin für Raumkomfort und Gebäudehülle‘ gehört auch zu den Ausstellern in Nürnberg, besuchen Sie uns gerne am Stand in Halle 6, Stand 122. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

GFF-Themenseite mit Messenews und Statements von Besuchern und Ausstellern

GFF hat eine Themenseite eingerichtet mit Infos zu den Messeneuheiten zahlreicher Unternehmen, ferner finden Sie dort Statements von Besuchern und Ausstellern.

Expert Talks bringen Zukunftsthemen auf die FENSTERBAU FRONTALE

Diskussionen garantiert: die Expert Talks auf der FENSTERBAU FRONTALE - © Book Your Video

Von 13:30 bis 14:15 Uhr stehen an jedem Messetag die Expert Talks auf dem Programm, im Forum in Halle 7A (Stand 121). Mit den Aspekten der Innovationsforschung, des Sanierungsmarktes und des modularen Bauens stehen hier Zukunftsthemen auf dem Programm, über die Moderator Reinhold Kober (Book Your Video) mit Branchenfachleuten diskutiert.

Den Auftakt macht am ersten Messetag, am 24. März, das Thema Innovationsförderung in der DACH-Region. Es diskutieren Dr. Julia Bachinger (Leiterin Fachbereich Fenster Holzforschung Austria), Frank Lange (Geschäftsführer Verband Fenster + Fassade), Prof. Dr. Winfried Heusler (Institutsleiter ift Rosenheim), Urs Uehlinger (Prüfstellenleiter Kompetenzbereich Fenster-, Türen- und Fassadentechnik) oder Prof. Christoph Rellstab (Leiter Höhere Fachschule Holz Biel; beide Berner Fachhochschule Biel). Unter anderem wird das Thema beleuchtet: Warum ist es in grenzübergreifenden Projekten bisweilen eine Hürde, dass es in Deutschland weniger einfach ist, an Mittel für Forschungen heranzukommen, als es in Österreich und der Schweiz der Fall ist – gerade für kleine und mittelständische Unternehmen?

Der Sanierungsmarkt Deutschland steht im Fokus der Expert Talks am zweiten Messetag. Am Beispiel des Hilzinger Sanierungsprojekts in Berlin-Buckow werden die riesigen Dimensionen und Chancen in der Sanierung aufgezeigt. Und mit Helmut Hilzinger, Regel-air Geschäftsführer Thomas Verhoeven, Gargiulo Vertriebschef Marcus Müller und Thomas Schnabel, Geschäftsführer am Saint-Gobain Isolierglas-Center Standort Uhsmannsdorf, sind Talkgäste angekündigt, die darüber sprechen werden, wie Iso, Lüftung, Fenster, Unterbauprofile etc. zusammenspielen müssen, um in einem solchen Projekt das Maximale herauszuholen.

Am Messedonnerstag lautet das Thema Modulares und serielles Bauen – Chance für die Branche. Folgende Unternehmer sprechen über die künftigen Abläufe im Bauen und zeigen Perspektiven für die Entwicklung auf: Holger und Steffi Höfle (Zimmerei höfle), Markus Walter (Walter Fensterbau), Jörg Stahlmann (Stahlmann Consulting) und Martin Günthner, Josef Günthner GmbH & Co. KG, diskutieren die Herausforderungen und Chancen des seriellen Bauens. Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es mit dem modularen Ansatz des Unternehmens aus Rottweil? Welche Erfahrungen haben die Zimmerei höfle und Walter Fensterbau bei ihrem gemeinsamen Projekt gesammelt? Wie verbessert der Ansatz der 2-stufigen Montage die am Ende eingebaute Qualität?

Am Freitag rundet der Fensterbauer-Stammtisch die Expert Talks ab. Mit Stephan Gerwens (Geschäftsführer Terhalle Tischlerei), Elke Harreiß (Abteilungsleiterin Veranstaltungen NürnbergMesse), Chiara Sträßner (Projektleiterin FENSTERBAU FRONTALE NürnbergMesse) und Oliver und Niklas Frey (Firma Netzwerk) gibt es am letzten Tag eine Einschätzung zum Messegeschehen.

Zugehörige Themenseiten:
Fensterbau Frontale