GFF: Herr Walter, wie hat sich Ihr Unternehmen in den vergangenen Jahren entwickelt?
Walter: Der Umsatz ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen, allerdings sind wir an eine Grenze gestoßen. Was die Produktionskapazitäten betrifft, sind wir aus allen Nähten geplatzt. Aus dem Bestand heraus hätten wir nicht mehr Umsatz machen können. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, neu zu bauen. Mit der neuen Halle planen wir deutlich mehr Umsatz. 60 Prozent entfallen aktuell auf PVC, 30 Prozent auf Holz und Holz/Alu und zehn Prozent auf den Trockenbau.
Wie entwickelt sich der Aufbau des Endkundengeschäfts?
Die Abwicklung des Endkundengeschäfts erfolgt über Partnerfirmen. Meine Vision ist es, in der Region Bayerisch-Schwaben – vielleicht sogar in ganz Südbayern – Schreinereien und Fachhändler als exklusive Partner aufzubauen. Das ist eine Win-win-Situation für beide Seiten. Unseren Fachpartnern bieten wir qualitativ hochwertige Produkte in PVC, Holz und Holz/Alu aus einer Hand – und für jedes Bauvorhaben. Hinzu kommt unser erstklassiger Vor-Ort-Service.
Sie selbst konzentrieren sich weiter auf das Objektgeschäft?
Ich möchte mich in Zukunft auf die großen Objekte im Raum Bayerisch-Schwaben konzentrieren. Kleinere Aufträge, bei denen das Risiko für den Auftragnehmer geringer ist, sollen über unsere lokalen Partner abgewickelt werden. Das heißt, wenn ein Architekt aus Buchloe bei uns anfragt, leiten wir diese Anfrage an die Fachfirma vor Ort weiter. Wir wollen unseren Partnern bei solchen Auftragsgrößen keine Konkurrenz sein.
