Motorisierte Hebeschiebe-Türen erhöhen den Komfort merklich. Aber welche Voraussetzungen müssen bauseits eigentlich bestehen, um Antriebe ans Laufen zu bekommen? Heike Hindenberg, Produktmanagerin bei Siegenia, kennt die Antworten.
Im Neubau sollte nach ihren Angaben darauf geachtet werden, dass in der Nähe des Fensters eine Spannungsversorgung vorhanden ist bzw. entsprechende Kabel liegen. „Das ist aber heute schon Stand der Technik, da diese ebenso für motorisierte Rollläden oder Jalousien benötigt werden und deshalb meist ohnehin vorgesehen sind“, sagt Hindenberg.
Vorgehen in Sanierung und Nachrüstung
In der Sanierung lasse sich ein eventuell vorhandener Anschluss für Rollladenmotoren erweitern. Alternativ verschwinden die benötigten Kabel in kaum sichtbaren Aufputz-Kabelkanälen. „Motorisierte Lösungen von Siegenia lassen sich so z.B. auch ohne Tausch des Elements nachrüsten“, sagt Hindenberg. Der elektrische Anschluss und die Inbetriebnahme seien von der Komplexität her vergleichbar mit Rollladenmotoren. Im Fall des nachrüstbaren Antriebs MHS400 genüge sogar eine Steckdose für den Anschluss, da Siegenia den Antrieb mit Netzstecker liefere.
