Die Auswirkungen des Klimawandels werden immer spürbarer. Der aktuelle Weltklimabericht verdeutlicht, dass das Zeitfenster zum Gegenlenken schwindet. Daher plädiert auch Internorm für einen globalen Kraftakt zum Klimaschutz und verstärkt in diesem Zuge die eigenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Zudem geht es dem Unternehmen darum, den Wohnraum klimafit zu machen.

Laut Internorm wird es im ersten Schritt darauf ankommen, die CO2-Emissionen massiv zu reduzieren und mittelfristig dann auf Netto-Null zu bringen. Hierbei helfe jede Maßnahme, die zur Reduktion beiträgt. Internorm selbst versucht mit gutem Beispiel voranzugehen und erhöht die eigenen Nachhaltigkeitsambitionen enorm.
Neben energieeffizienten Produkten zur Reduzierung der Emissionen im Gebäudesektor geht es auch um die Energiebilanz im eigenen Haus. Dafür wurden an allen drei Internorm-Produktionsstandorten – Traun, Sarleinsbach und Lannach – PV-Anlagen mit 6.078 PV-Modulen und einem Leistungsumfang von 2.705 kWp errichtet. Dies ergibt laut Schätzungen, z. B. vom Energiesparverband Österreich, eine durchschnittliche Jahresleistung von 2,7 Millionen Kilowattstunden, was dem Jahresstrombedarf von über 900 Haushalten entspricht.
Anpassung der eigenen vier Wände notwendig
"Wir sollten unsere Häuser klimafit machen, also energieeffizient und wetterfest zugleich. Das zukünftige Wohnen, im Sinne des Wohnkomforts und Klimaschutzes gleichermaßen, besteht aus einer gedämmten Gebäudehülle, autarken PV-Anlagen, Wärmepumpen zum Kühlen und Heizen und außen liegendem Sonnenschutz", blickt Internorm-Miteigentümer Christian Klinger voraus. Zudem sollte auf Wetterfestigkeit geachtet werden.
Um den Herausforderungen des Klimawandels entschieden zu begegnen und den Wohnraum an die neuen klimatischen Gegebenheiten anzupassen, richtet Christian Klinger abschließend Forderungen an die Politik: "Ich wünsche mir eine Fortführung der Klimawende. Die Sanierung ist ein wichtiger Faktor für die Eindämmung der CO2-Emissionen und ein wesentlicher Wertschöpfungsfaktor im Land. Gleichzeitig hoffe ich auf Augenmaß und Verlässlichkeit, wenn es um die Schaffung von nachhaltigem und leistbarem Wohnraum geht. Dazu gehört auch die Wiederankurbelung des Neubaus. Aus meiner Sicht müssen ökologische und wirtschaftliche Ziele mit den Bedürfnissen der Menschen in Einklang gebracht werden."