Produktentwicklung in Partnerschaft Eingebaute Diebstahlsicherung

Wie lassen sich Plagiate bei Dekorfolien für Fensterprofile entlarven? Zwei Hersteller haben sich zusammengeschlossen und eine Messmethode entwickelt, um die Echtheit zu verifizieren und so etwaige Regressansprüche durchzusetzen.

Der Detektor ermittelt, ob es sich um eine Renolit-Folie handelt. - © Renolit

Wie lassen sich Fälschungen bei Dekorfolien für Fensterprofile aufdecken und die Echtheit eindeutig verifizieren? Dieser Frage ist Renolit gemeinsam mit Polysecure nachgegangen. Herausgekommen ist eine Dekorfolie, die einen Marker enthält. Ein Detektor ermittelt, um welche Folie es sich handelt. So entsteht ein Schutz sowohl für den Hersteller als auch für den Fensterbauer sowie Endkunden.

Leuchtmarker in der Dekorfolie


Der Folienhersteller Renolit hat das System gemeinsam mit Polysecure fünf Jahre lang entwickelt. "Der Rezeptur werden unsere Floureszenzpartikel beigefügt. Dadurch verändert sich nicht die Beschaffenheit der Folie, sie lässt sich aber eindeutig identifizieren", erklärt Jochen Moesslein, Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma Polysecure. Die Menge des beigefügten Additivs ist verschwindend gering. "Darin liegt die Innovation. Wir haben es geschafft, mit minimalen Mengen des Markers die eindeutige Erkennung sicherzustellen."

Streichholzschachtelgroßes Messgerät


Die Identifikation erfolgt mithilfe eines selbst entwickelten Detektors. Im Größenformat einer Streichholzschachtel passt er perfekt in jede Handwerkerhosentasche.

Wie der Detektor angewendet wird und wie er funktioniert, lesen Sie in der Septemberausgabe der GFF, die am 4.9.20 erschienen ist.