Wärmedämmend, stabil und widerstandsfähig Diese drei Eigenschaften machen GFK zum geeigneten Material für Fensterprofile

Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) ist ein Komposit- bzw. Verbundwerkstoff aus Glasfasern und einem Kunststoff. Als Basis kommen sowohl duroplastische Kunststoffe als auch thermoplastische Kunststoffe infrage. Umgangssprachlich ist GFK als Fiberglas bekannt.

Laut Exel Composites vereint GFK im Vergleich zu herkömmlichen Rahmenmaterialien drei spezifische Vorteile in einem Produkt:

  • hohe Dämmwirkung: Das Material hilft dabei, Wärme oder abgekühlte Luft zu konservieren und dadurch Energie zu sparen. Daher sind Verbundmaterialien mit Glasfasern laut Exel Composites sehr gut für Fenster- und Türrahmen geeignet. Im Gegensatz zu Metall sei keine zusätzliche thermische Trennung notwendig, das Material selbst sorge bereits für ausreichend Dämmung.
  • Steifigkeit und Härte: Im Gegensatz zu PVC-Profilen sind keine zusätzlichen Versteifungen notwendig. Dadurch vereinfacht sich der Fertigungsablauf. PVC ist weich und verformt sich schnell, erst eingeschobene Stahlarmierungen sorgen für die nötige Stabilität. Fensterrahmen aus glasfaserverstärktem Kunststoff erfordern dagegen laut Exel Composites keine strukturellen Einsätze. Die GFK-Profile seien bereits von sich aus stabil.
  • Widerstandsfähigkeit in Hinblick auf thermische Ausdehnung, Rost und Fäulnis: Dies bedeutet weniger Wartungsaufwand über die Lebensdauer des Fenster- oder Türrahmens hinweg. Wenn ein Holzrahmen Feuchtigkeit ausgesetzt ist, kann er sich verbiegen, ausdehnen oder zusammenziehen; das beeinträchtigt die Funktion des Fensters. Ständige Feuchtigkeit kann auch zu Fäulnis führen. GFK dehnt sich laut Exel Composites bei Feuchtigkeit nicht aus und zieht sich nicht zusammen. Auch nehme es keinen Schaden. Es sei daher länger haltbar und für alle Umgebungsbedingungen gut geeignet.