Zur Bau hat Basys sein Programm an verdeckt liegenden Bändern mit integriertem Türschließer erweitert. Das Pivota DXS 80 3-D ZA Close ermöglicht Zargenaufdopplungen und damit das wandbündige Design von Tapetentüren. Das Band lässt sich dreidimensional justieren und bis 180 Grad öffnen. Eine Möglichkeit, Wohnungstüren für ein höheres Gewicht, mehr Stabilität und verbesserte Sicherheit nachzurüsten, stellte das Unternehmen darüber hinaus mit der neuen Combica-Stahlbandaufnahme vor.

Man nehme ein verdeckt liegendes Band, das den Türschließer unsichtbar integriert, und eines, das dank asymmetrischem Aufbau Zargenaufdopplungen überwindet und so dem Architekturtrend nach spiegellosen Zargen und flächen- bzw. wandbündigem Design entgegenkommt. Beides hat Basys im neuen Pivota DXS 80 3-D ZA Close zusammengeführt.
Technik, die im Verborgenen arbeitet
Wie das Pivota DXS Close 2.0 ist auch die Neuentwicklung mit einem Stahlgelenk und einer damit verbundenen Schließmechanik ausgestattet, die wie das Band in der Türfräsung verschwindet. Das bedeutet: Die Technik, arbeitet im Verborgenen. Dabei handelt es sich um zwei Federn, die sich jeweils über eine Spindel für die Zugkraftskalierung vorspannen lassen – in Abhängigkeit vom Raumvolumen, von Türbreiten und Türgewichten. Die integrierte Schließmechanik leistet laut Hersteller im Gegensatz zu konventionellen Obentürschließern kaum Widerstand.
Beim Öffnen der Tür spannen sich die Federn vor. Wird die Tür dann nicht mehr festgehalten, zieht die Schließmechanik kontrolliert am Gelenk, sodass die Tür schließt. Für mehr Sicherheit und Komfort bremst der Mechanismus die Tür ab, bevor sie sanft und zuverlässig ins Schloss fällt. Die integrierte Dämpfung ist viskos gelagert, sodass sich die Dämpfungsstärke flexibel der Schließgeschwindigkeit der Tür anpasst. Die Konstruktion entsteht im Werk des Beschlagherstellers in Kalletal und ist auf langlebige und wartungsfreie Funktion mit konstant zuverlässiger Zug- und Schließkraft ausgelegt.
Clinchen statt Schweißen
Bei der neuen Combica-Stahlbandaufnahme sind die Gewindestiftaufnahmen erstmals nicht mit der Grundplatte verschweißt, sondern mittels Clinchen verbunden. Das Fügeverfahren, das ohne zusätzliche Hilfsmittel eine zuverlässige Verbindung durch Umformen des Werkstoffes erreicht, spart Energie und reduziert so den CO2-Fußabdruck des Produkts.
"Im Gegensatz zum Schweißen, wo pro Teil 3,5 g CO2 anfallen, werden beim Clinchen nur 0,35 g CO2 emittiert", erklärt Basys-Geschäftsführer Jürgen Bartels. Bei 100.000 Teilen entstehe so eine beträchtliche Einsparung. Die Umstellung auf das Clinchen bei den Stahlbandaufnahmen sei aber nur ein Beispiel aus der Fertigungstechnik, das bei Basys für einen bewussten Umgang mit den Ressourcen steht. Obwohl das mittelständische Familienunternehmen gesetzlich nicht dazu verpflichtet ist, legte es zur Bau 2025 erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht vor, der die einzelnen Maßnahmen in ein weitsichtiges Gesamtkonzept einordnet und Kunden wie Partnern Planungssicherheit bietet.
