VFF-Miniserie zum Thema Einbruchschutz – Teil 3 Automation für mehr Sicherheit

Einbrecher haben in dunklen Monaten Hochkonjunktur. Neben sicheren Fenstern und Türen erschwert ihnen eine moderne Automation das Tagwerk. Der Verband Fenster + Fenster (VFF) verrät im Verlauf seiner Miniserie Wissenswertes zu den passenden Systemen.

Bei gesicherten Fenstern und Türen ist in Sachen Einbruchschutz noch lange nicht Schluss. Eine passende Automation kann zusätzlich helfen, Langfinger von ihrer Arbeit abzuhalten. Das gilt besonders für Gelegenheitstäter. Der Klassiker: Auf der Fahrt zur Arbeit oder in den Urlaub fällt einem das auf Kipp gestellte Fenster im Obergeschoss wieder ein. „Hier hilft zum Beispiel ein kurzes Tippen auf das Smartphone oder ein Befehl über den Tablet PC – und potenzielle Einbrecher stehen vor verschlossenen Fenstern“, sagt Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbands Fenster + Fassade (VFF). Hinzu kommen Systeme, die das korrekt verschlossene Haus zum Beispiel über eine Alarmmeldung bei gewaltsamem Öffnen des Fensters, bei Glasbruch oder bei Bewegung im Haus schützen. „Durch moderne Anwesenheitssimulationen lassen sich zusätzlich die Lampen im Haus ein- und ausstellen und die Rollläden herauf- und herunterfahren“, erläutert Tschorn.

Die Anwesenheit simulieren

Für mehr Sicherheit an der Haustür sorgen moderne Zutrittssysteme inklusive einer Audio- und Videoüberwachung, wobei sich die Tür mittels Fingerprint-System, Schlüsselschalter, Transponder, Zahlenschloss oder Zutrittskarte bedienen lässt. Bewohner können das Kamerabild beispielsweise über einen Bildschirm an der Wand betrachten oder es sich direkt auf das Handy übertragen lassen. „Das bringt einen echten Sicherheitsgewinn“, sagt der VFF-Geschäftsführer.

Für das nächtliche Lüften wiederum seien vergitterte Fenster, Fenster mit einbruchhemmender Falz- bzw. Spaltlüftung oder weiter oben im Haus liegende Fenster am besten geeignet. Der Expertenrat des VFF: Wer sich für professionelle Lösungen interessiert, wendet sich am besten an die Mitarbeiter im Fachhandel oder bei den kriminalpolizeilichen Präventionsstellen. Die Möglichkeiten sind mannigfaltig und einige Systeme sind bereits für kleines Geld realisierbar.