Rund 40 Gäste aus der DACH-Region haben im Oktober am Aliplast-Tag teilgenommen, der am Brombachsee bei Nürnberg stattfand. Das Unternehmen stellte den Fachpartnern das neue Glasschiebesystem Miniline vor, das ab sofort lieferbar ist.

Die Aluprofile von Miniline werden in den Boden, die Decke sowie die Wand eingebaut. Sichtbar ist nur das vertikale Profil mit einer Breite von 20 Millimeter. Das barrierefreie System wird entwässert mit einem schrägen Sockelprofil, verbunden mit einer Entwässerungsrinne an der Außenseite des Schiebesystems. Miniline ist ausgelegt für ein Glasgewicht bis 500 Kilogramm, die Verglasung wird ins Profil eingeklebt. Das System ist erhältlich in Galandage-, Duo- oder Tri-Rail-Versionen.
Beim Einbau müssen die Fachpartner unbedingt darauf achten, dass die Eckpunkte des Systems optimal ausgerichtet sind, betonte Aliplast. Der Hersteller empfiehlt zudem, nur Verglasungen einzusetzen, die exakt gerade sind.
Technische Daten
Die Einbautiefe des Flügels beträgt 91 bis 125 Millimeter. Das Schiebesystem kann mit manuellem und automatischem Schienentyp ausgerüstet werden. Die Flügelverglasung hat eine Breite von 36 Milimeter.
Das System ist für die Luftwiderstandsklasse 4 sowie eine Windlast von A4 ausgelegt. Für den Schallschutz sind laut Aliplast Werte von Rw 35 dB (-1; -5) möglich. In der Anwendung sind bis zu sechs Elemente möglich.
40. Firmenjubliäum gefeiert
Aliplast wurde 1984 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Lokeren in Belgien. Der Hersteller gehört zur Firmengruppe Corialis. Aliplast-CEO Xavier van Sebroeck stellte den Gästen die Firmenhistorie vor und betonte, dass die vertikale Integration die Stärke des Herstellers sei. Aliplast machte 2023 einen Umsatz von mehr als 165 Mio. Euro.