Der Hersteller Alumat aus dem Allgäu ist seit der Firmengründung auf Barrierefreiheit spezialisiert. Er liefert mit seinen Nullschwellen die nötigen Produkte und unterstützt Architekten und Fensterbauer zudem mit Know-how und Service.

"Wir wollen die Schwellenfreiheit nach vorne bringen. Das bringt mit sich, dass wir uns laufend über die vielfältigen Unterstützungsleistungen Gedanken machen, um neben den Architekten auch dem Fachpersonal für die Baustelle beziehungsweise Fensterverarbeitern die Anwendungen unserer Nullschwellen-Lösungen zu erleichtern", sagt Claudia Rager-Frey, Geschäftsführerin von Alumat in Kaufbeuren.
Das Unternehmen stellte auf der FENSTERBAU FRONTALE 2024 eine Einbauvorrichtung vor, die so bereits von der Magnet-Doppeldichtung für Holz-Außentüren im Altbau, dem Typ MFZ 10, bekannt ist bzw. dem vergleichbaren Produkt für Kunststoff-Außentüren, dem Typ MFZ 20. "Es handelt sich um eine flexible Gelenklasche, mit der sich auf der Baustelle Höhendifferenzen bis 30 Millimeter – egal ob nach oben oder unten, gerechnet auf das Höhenniveau der Oberkante Bodenbelag – komfortabel ausgleichen lassen. Das kommt bei unseren Kunden gut an, zumal in der immer wichtiger werdenden Sanierung", teilt Alumat mit.
Flexible Gelenklasche von Alumat
Dabei spiele es keine Rolle, ob das Höhenniveau an der Rauminnenseite niedriger ist als der Außenbelag oder ob der Innenfußboden höher ist als außen. Mit der Gelenklasche lässt sich laut Alumat fast jeder Höhenunterschied ausgleichen. Diese Einbauvorrichtung steht nun auch für die Haustürschwelle MHT zur Verfügung. "Wenn ein Fensterverarbeiter heute eine Zwei-Zentimeter-Schwelle verbaut, wird er sich allenfalls mit einem Rampenhersteller in Verbindung setzen müssen, um besagte Höhendifferenzen auszugleichen. Diesen Schritt nehmen wir unseren Partnern bewusst ab und sind dazu eben auch entwicklungstechnisch in der Lage", sagt Stefan Anwander von Alumat.

Das zeige sich auch bei der Konfektionierung. "Große Systemgeber machen sich nicht die Mühe, ihre Latten entsprechend Kundenwunsch zuzuschneiden. Hier wollen wir uns aber auch bewusst abheben, um die Verarbeiterbetriebe wirklich zu unterstützen", sagt Anwander. Er hebt die Rolle des Fachhandels bei der Verbreitung der Haustürschwelle MHT hervor. "Für uns ein wichtiger Schritt. Und Partner wie Nüßing und insbesondere die Firma Ammon mit ihrem eigens erstellten Konfigurator tragen auch unseren Servicegedanken mit, um gemeinschaftlich die Akzeptanz für niveaugleiche Übergänge und deren offensive Beratung zu fördern – das hilft uns und vor allem den gemeinsamen Kunden." Auch zu VBH und Meesenburg gebe es gute Kontakte.