Kurz gefragt „Ich hatte nie den Plan, VFF-Präsident zu werden.“

Helmut Meeth ist neuer Präsident des Verbands Fenster + Fassade (VFF). - © Heiler

GFF: Herr Meeth, was hat Sie bewogen, das Amt als VFF-Präsident zu übernehmen?

Meeth: Ich hatte nie den Plan, VFF-Präsident zu werden. Vor mehr als zehn Jahren wurde ich das erste Mal auf eine Tätigkeit im Vorstand angesprochen, habe das aber abgelehnt. Seit 2018 habe ich mich im Arbeitskreis Marketing engagiert. Dann hat mich der amtierende Präsident Detlef Timm motiviert, das Amt zu übernehmen. Weil ich Fensterbauer mit Leib und Seele bin, möchte ich etwas für die Branche tun.

Welche drängenden Aufgaben sehen Sie für den Verband kurz- und langfristig?

Wenn ich keine Ideen hätte, hätte ich mich nicht zur Wahl gestellt. Im Fokus habe ich den Jahreskongress 2021 in Berlin, mit dem wir den Unternehmernachwuchs motivieren und für alle Teilnehmer das Netzwerken in den Fokus rücken wollen. Ich möchte für das Präsidium und den Verband deutlich mehr Fensterbauer werben – davon haben wir aus meiner Sicht zu wenige. Vorantreiben will ich in der Branche die Digitalisierung mit einem Fokus auf papierlose Abläufe.

Welche Bedeutung hat der VFF für Sie als Unternehmer und sehen Sie aus unternehmerischer Sicht Verbesserungspotenzial für die Mitglieder?

Wir müssen klarer kommunizieren, welche konkreten Vorteile die Mitglieder im VFF genießen. Ich profitiere mit meinem Unternehmen z.B. von der technischen und rechtlichen Fachberatung des Verbands. Ich schätze den Austausch mit Fensterbauern gerade aus anderen Werkstoffgruppen – die Branche entwickelt sich weiter, wenn Wettbewerber miteinander sprechen, netzwerken; und genau diese Gelegenheiten bietet der VFF.