Fensterbauer feiert 25. Geburtstag Haidl feiert Jubiläum mit Sonderfenster

Die Jubiläumsfeier von Haidl Fenster und Türen zum 25-jährigen Bestehen der Firma war vor allem eine Wertschätzung für die Lebensleistung von Max Haidl. Als Geschenk für die Endkunden hat der Fensterbauer ein besonderes Jubiläumsfenster auf den Markt gebracht.

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    Zum Jubiläum hat Haidl sein gesamtes Können in ein Fenstersystem gepackt: Edition 25

Als am 13. April 2018 die Angestellten von Haidl Fenster und Türen der Rede ihres Chefs Max Haidl lauschten, waren weit mehr als 200 Stühle besetzt. Eine magische Zahl, schließlich hatte der Geschäftsführer und Firmengründer in jungen Jahren die Vision vom eigenen Betrieb mit 200 Arbeitsplätzen für die Region. Mit Mut und Weitblick, Einsatz und Können hat er dieses Ziel erreicht. Zum 25. Jubiläum des Fensterwerks im niederbayerischen Röhrnbach blickte er stolz auf die Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten zurück. „Viele hier im Haidl-Atrium sind bereits seit mehr als 20 Jahren im Betrieb, teilweise von der ersten Stunde an dabei“, sagte Haidl. Aus dem Betrieb, der im Jahr 1993 mit sechs Mitarbeitern begonnen hatte, sei eine Firmengruppe mit hochmodernem Produktionsstandort geworden (siehe Kasten).

Informative Fachvorträge

Davon überzeugten sich tags zuvor auch Kunden, Lieferanten sowie Vertreter der regionalen Wirtschaft und Politik, die gekommen waren, um Max Haidl zum Firmenjubiläum zu gratulieren. Betriebsleiter Josef Wilhelm führte persönlich durch die Fertigung. Das Programm ergänzten informative Fachvorträge, bei denen der Fokus laut Geschäftsführer Florian Haidl auf Mehrwert und Innovation lag. Neben SmartHome, Beschlag und innovativen Sonnenschutz- und Beschattungslösungen standen die Eigenschafen von modernen Glasaufbauten im Mittelpunkt. „Das Thema Schallschutz wird immer omnipräsenter“, nennt Haidl im Gespräch mit GFF ein Beispiel für die gestiegenen Anforderungen an Glas.

Besonders gefreut hatte sich der Geschäftsführer auf den Vortrag von Roman Kaltenbach, Inhaber des Bautechnischen Fachinstituts für Fenster und Türen (BFT), über „Mängel, Reklamationen und Beanstandungen – berechtigte, vorgeschobene und absurde“. Auch die eigene Vertriebsmannschaft habe den Vortrag bereits genossen. „Wer in unserer Branche tätig ist, sollte den Vortrag auf jeden Fall mal gehört haben“, sagt Haidl. Den Eröffnungsvortrag zur Zukunft des Bauens hielt Josef Haas, Geschäftsführer von Kampa Haus.

25 Jahre Erfahrung in einem Fenster

Premiere feierte beim Jubiläumsfest das neue Fenstersystem Edition 25 in PVC oder PVC/Alu, in das der Fensterhersteller sein ganzes Können gepackt habe und das eine Antwort auf die Ansprüche der Zukunft geben soll. Es handelt sich um ein Mitteldichtungssystem mit sechs Kammern, bei dem die Aluplast-Technologien Powerdur und Bonding Inside zum Einsatz kommen. Vom hoch wärmedämmenden Glas über den stahllosen Aufbau bis hin zur intelligenten Haidl Life Frame-Technologie passe das Gesamtkonzept, wie Haidl betont. Der Uw-Wert von 0,67 W/m2K spreche für sich. Dass sich das Unternehmen nicht auf der blanken Technik ausruht, sondern den Endkunden fest im Blick behält, sollen der Designgriff und ein verdeckt liegender Beschlag zeigen. Das Komplettpaket sei durchdacht und schlüssig.

Große Fußstapfen für die Söhne

Haidl Fenster und Türen hat sich nach eigenen Angaben mit seiner kompromisslosen Auffassung von Qualität und Wertigkeit auf dem hart umkämpften Markt sehr gut positioniert. Österreichische und italienische Kunden sind demnach seit geraumer Zeit ebenso am steigenden Umsatz der Firma beteiligt wie der Heimatmarkt. Stillstand gebe es nicht, auch wenn das Ziel der 200 Mitarbeiter mittlerweile erfüllt sei. „Nur weil man ein Ziel erreicht, heißt das ja nicht, dass man sich für immer darauf ausruht“, sagt Max Haidl. „Wir haben innerhalb von 25 Jahren aus dem Nichts einen der führenden Hersteller von Fenstern und Haustüren aufgezogen, und ich freue mich schon jetzt auf das, was meine Söhne in den kommenden 25 Jahren auf die Beine stellen werden.“

Florian und Philipp Haidl, die beide vollständig in die Geschäftsführung des Familienunternehmens eingestiegen sind, sind sich der Verantwortung bewusst. „Das sind enorm große Fußstapfen, das wissen wir“, sagt Florian Haidl. „Aber mit dem Vertrauen in die Familie, in unsere Mitarbeiter und in unsere Bodenständigkeit werden wir noch einiges erreichen.“ Das seien seit jeher die Stärken der Menschen im Bayerischen Wald.