GFF-Umfrage Welche Themen beschäftigen die Wintergarten-Branche?

Auf den Wintergartentagen 2018 trafen sich alle am Bau von Wintergärten beteiligten Fachleute – vom Systemgeber bis zum Verarbeiter. GFF hat Teilnehmer danach gefragt, wie sich das Produkt entwickelt und mit welchen Herausforderungen die Branche zu kämpfen hat.

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    Dipl.-Ing. Peter Ertelt ist ö.b.u.v. Sachverständiger und Geschäftsführer der Schreinerei Ertelt.
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    Rainer Trauernicht ist Geschäftsführer von TS Aluminium und stellvertretender Vorsitzender des BV Wintergarten. In den vergangenen Jahren hat das hochwertige Terrassendach, das der Nutzer auch schließen kann, dem Wintergarten etwas den Rang abgelaufen. Unsere Aufgabe ist es, dem Kunden klarzumachen, dass der Wintergarten nach wie vor seine Daseinsberechtigung hat. Wir müssen es schaffen, dies wieder stärker in den Markt zu tragen. Der Bundesverband Wintergarten ist auf jeden Fall dabei, den Mehrwert des Wintergartens wieder vermehrt in den Fokus zu rücken, das haben die Themen der diesjährigen Tagung gezeigt. Einen hochwertigen Wintergarten kann übrigens nicht jeder bauen. Insofern heben sich Fachbetriebe mit dem Produkt von anderen Marktbegleitern ab. Als Systemgeber mit 40-jähriger Erfahrung haben wir es uns daher auf die Fahnen geschrieben, dem Kunden bei der Marktbearbeitung kompetent zur Seite zu stehen. www.ts-alu.de
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    Udo Fritz ist Geschäftsführer von Ladwig Fenstertechnik in Dannstadt-Schauernheim. Das Produkt Wintergarten wird immer hochwertiger, z.B. was Energieverbrauch und Langlebigkeit betrifft. Es ist wie beim Auto: Das, was vor zehn Jahren noch sehr teure Zusatzausstattung war, ist heute Standard, wie z.B. ein Steuerungssystem für Verschattung, Licht etc. Das Produkt wird immer besser und ist nicht das Problem, genauso wenig wie Marketing oder Vertrieb – die Nachfrage der Kunden steigt stetig. Das Problem für die Branche liegt vielmehr in der Ausführung, in der Qualität der Montage. Man findet einfach keine gut ausgebildeten Monteure auf dem Markt. Immer weniger junge Menschen wollen ins Handwerk. Das hat auch Auswirkungen auf Nachfolgeregelungen. Kleinere Familienbetriebe sterben langsam aus. Firmen müssen sich darum bemühen, gute Monteure zu halten. Der Monteur ist heute wichtiger als der Chef. www.ladwig.de