Kurz gefragt "Wir sehen in den EU-Ländern noch genügend Potenzial."

Elmar Rastner hat zum 1. Juni bei Swisspacer die Position als Head of Key Account Management für Europa übernommen. Wir sprachen mit ihm über die Chancen und Herausforderungen der neuen Stelle.

Zum 1. Juni hat Elmar Rastner die neu geschaffene Position des Head of Key Account Management für Europa bei Swisspacer übernommen. Er verantwortet künftig den strategischen Aufbau solider Kundenbetreuung im europäischen Raum. "Diese neue Netzwerkfunktion unterstreicht das kontinuierliche Engagement von Swisspacer, seine Marktpräsenz zu erweitern und die Beziehungen zu den wichtigsten Geschäftskunden zu stärken", teilt das Unternehmen mit. - © Swisspacer

GFF: Sie haben Ihre neue Position am 1.6. angetreten. In der Pressemitteilung zu Ihrer Personalie heißt es, Sie wollen "neue Kundenbeziehungen knüpfen". Haben Sie dabei bestimmte EU-Länder im Auge oder gilt das für die EU allgemein? Aktuell gibt es ja in Europa insgesamt nur wenig wirtschaftliches Wachstum.

Elmar Rastner: Wir sehen in den EU-Ländern noch genügend Potenzial, um uns gemeinsam mit unseren Kunden zu entwickeln. Dazu gehört zum Beispiel der Ersatz von Aluminium-Abstandhaltern und generell der Einsatz höherwertiger Produkte.

Wir sind hier sehr zuversichtlich, dass wir hier gute Synergien und einen hohen Mehrwert für unsere Kunden schaffen können.

Ihr Ziel ist es, mittels auf Kundenanforderung zugeschnitte Lösungen den Marktanteil von Swisspacer zu vergrößern. Haben Sie ein Beispiel für diese kundenspezifischen Lösungen?

Hier geht es in erster Linie darum, sehr offen und individuell mit Kunden ins Gespräch zu gehen, so dass wir erkennen, wo der jeweils ganz spezifische Bedarf liegt. Auf diesem Wissen und Verständnis bauen wir unsere maßgeschneiderten Lösungen auf.

Das können logistische Themen sein, aber auch gemeinsame Wege bei Produkten, Verarbeitung und Dienstleistungen. Alles was hilft, die Zusammenarbeit zu verbessern und den gemeinsamen Erfolg am Markt zu erhöhen.

Sie waren zuvor auch für den Vertrieb in Nordamerika zuständig. Lassen sich die Märkte dort mit Europa vergleichen oder sind das zwei unterschiedliche Welten? Oder anders gefragt: Können Sie dort gemachten Erfahrungen jetzt auch in Europa nutzen?

Aus meinen früheren Verantwortungsgebieten Südeuropa und Nordamerika verfüge ich tatsächlich über einen ausgezeichneten Erfahrungsschatz aus beiden Welten. Auch wenn die Märkte nicht direkt zu vergleichen sind, ist das Wissen und der Blick über den eigenen Tellerrand auf jeden Fall hilfreich – sowohl für uns als auch in der Beratung unserer Kunden.

Letztlich geht es doch immer um deren Zufriedenheit und Erfolg. Das wird meine Leitlinie in der Zukunft sein.