Ein Getreide-Nebenprodukt landet im Fensterprofil – und senkt dessen CO2-Fußabdruck. Wie Salamander mit Dinkelspelzen den Kunststoffanteil ersetzt und warum das Material auch technisch überzeugt, verrät Co-CEO Till Schmiedeknecht im Gespräch mit GFF.

GFF: Herr Schmiedeknecht, Sie haben auf der FENSTERBAU FRONTALE ein Fensterprofil vorgestellt, bei dessen Herstellung Dinkelspelzen verwendet werden. Warum eignet sich dieses Getreide besonders gut für die Beimischung und wie sieht die CO2-Bilanz des Profils aus?
Till Schmiedeknecht: Dinkelspelzen bringen gleich mehrere Eigenschaften mit, die sie für den Einsatz im Fensterprofil prädestinieren. Als landwirtschaftliches Nebenprodukt fallen sie ohnehin bei der Verarbeitung von Dinkel an – sie konkurrieren also nicht mit der Lebensmittelproduktion und sind regional in großen Mengen verfügbar.