Einstimmig haben die 41 Stimmberechtigten den Austritt aus dem BIV beschlossen. Für die meisten Delegierten stand schon lange fest, wie sie sich entscheiden werden, die Ereignisseder vergangenen Monate haben in ihrem Abstimmungsverhalten keine Rolle mehr gespielt.
-
Bild 1 von 3
© MetzgerAndreas Bortel ist Obermeister der Glaserinnung Stuttgart-Ludwigsburg. Zum Jahresende aus dem BIV auszutreten, ist meiner Meinung nach der richtige Schritt. Wir haben seit Längerem versucht, Reformen beim BIV anzustoßen – unsere Ratschläge wurden aber nicht angenommen. Die Strukturen dort sind eingefahren. Deswegen halte ich den Austritt jetzt für die beste Lösung. Die Ereignisse der vergangenen Monate, u.a. mit der MesseReport-Affäre um Hauptgeschäftsführer Stefan Kieckhöfel, haben mich in meiner Entscheidungsfindung nicht mehr beeinflusst. Für mich war schon lange vorher klar, wie ich mich entscheiden werde. Als Delegierter zum BIV habe ich ja die Jahre über alles mitbekommen. Es war klar: So geht es nicht weiter. Der BIV muss jetzt schauen, dass er die Dinge geregelt bekommt. Einen endgültigen Schlussstrich bedeutet unsere Entscheidung nicht. www.fenstersimon.de -
Bild 2 von 3
© MetzgerJürgen Simon ist Obermeister der Glaserinnung Region Unterer Neckar. Ich hätte nicht gedacht, dass bei diesem Thema eine solche Einstimmigkeit herrscht. Das zeigt, dass unsere Mitglieder großes Vertrauen in den Vorstand rund um Jürgen Sieber und Wolfgang Gastel sowie in Hauptgeschäftsführer Waldemar Dörr haben. Das ist sehr positiv und freut mich außerordentlich. Tatsächlich hatte ich mit der einen oder anderen Gegenstimme oder zumindest Enthaltung gerechnet, da sich auch Bundesinnungsmeister Michael Wolter hier gut geschlagen hat. Unabhängig davon halte ich die Entscheidung pro Austritt für absolut richtig. Wir haben immer gesagt, dass wir Reformen und Änderungen, insbesondere auf der Position des Hauptgeschäftsführers, wollen. Wenn sich dann nichts tut, darf man sich nicht wundern. Das Ergebnis bedeutet aber auch keinen Abschied für immer: Es gibt immer einen Weg zurück. www.fenstersimon.de -
Bild 3 von 3
© MetzgerMichael Emmel führt den Betrieb Emmel Glas-Fenster-Türen in Alzenau (Unterfranken) und ist Einzelmitglied im GFF BW. Eine Einheit auf Bundesebene zu bilden, macht generell Sinn, aber nicht unter den derzeitigen Voraussetzungen. Daher war für mich ganz klar, wie ich heute abstimmen werde. Für die Entscheidungsfindung habe ich auf Gespräche mit Verbandsmitgliedern, sowohl innerhalb als auch außerhalb von Baden-Württemberg, zurückgegriffen, aber auch auf die Berichterstattung in der GFF. Die Ereignisse der vergangenen Monate hatten keine Auswirkungen (mehr) auf mein Abstimmungsverhalten. Für mich stand schon vorher fest, wie ich mich entscheiden werde. Wichtig ist, dass wir die Tür nicht komplett zuschlagen, sondern gesprächsbereit bleiben. Dass wir hier offen sind, weiß, denke ich, auch Bundesinnungsmeister Michael Wolter. Der hat sich übrigens den Umständen entsprechend sehr gut geschlagen und sich sehr menschlich präsentiert. www.emmel.de