Transformation 2027 Weinig verschlankt die Vorstandsstruktur

Die Weinig Gruppe stellt ihre Führungsspitze um und verschlankt die Vorstandsstruktur. Mit dieser Neuausrichtung will der Maschinenbauer entschlossener und schneller auf die Marktanforderungen reagieren.

Weinig mit Stammsitz in Tauberbischofsheim setzt in den nächsten zwei Jahren das Maßnahmenprogramm "Transformation 2027" um.
Weinig mit Stammsitz in Tauberbischofsheim setzt das Maßnahmenprogramm Transformation 2027 weiter um. - © Weinig

Der Vorstand des Maschinenbauers wird im Rahmen des Transformationsprogramms 2027 von drei auf zwei Mitglieder reduziert: Dr. Georg Hanrath legt sein Mandat als Technikvorstand in gegenseitigem Einvernehmen mit Wirkung zum 31. Juli 2026 nieder. Der Aufsichtsrat dankt Hanrath für seinen Einsatz und seinen Beitrag zur technologischen Weiterentwicklung des Unternehmens.

Baumbusch und Amann führen Weinig künftig zu zweit

Den Vorstand bilden künftig Vorstandsvorsitzender Gregor Baumbusch (CEO) und Finanzvorstand Michael Amann (CFO). Die Aufgaben des bisherigen Technikressorts hat das Unternehmen innerhalb der Organisation neu verteilt.

Thomas Bach, Aufsichtsratsvorsitzender der Weinig-Gruppe, ordnet die Umstrukturierung ein: "Mit dieser Neuausrichtung stellen wir sicher, dass Weinig schneller und entschlossener auf die Anforderungen unserer Märkte reagieren kann. Schlankere Führungsstrukturen ermöglichen schnellere Entscheidungen."

Transformation 2027 als strategischer Rahmen

Die veränderte Vorstandsstruktur fügt sich in das umfassende Transformationsprogramm ein, mit dem Weinig seine internen Abläufe vereinfacht, Verantwortlichkeiten bündelt und Entscheidungswege verkürzt. Das Ziel der Maßnahmen: die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe nachhaltig stärken und die Grundlage für profitables Wachstum als Technologie- und Qualitätsführer schaffen. "Diese Neuaufstellung gibt uns die Klarheit, die wir für die nächste Phase unserer Transformation brauchen. Gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestalten wir diesen Weg weiter", sagt Baumbusch.