Im Titelthema der Februarausgabe gibt GFF u.a. einen Überblick über die heute verfügbaren Spacer-Systeme und zeigt am Beispiel von Isolierglasherstellern, wie die Abstandhalter-Applikation in der Praxis abläuft. Eine kurze Vorschau auf unser 17-Seiten-Spezial lesen Sie hier.

Vor mehr als 25 Jahren kamen die ersten Warme-Kante-Systeme auf den Markt. Heute gibt es verschiedene technologische Ansätze, den Randverbund von Mehrscheiben-Isolierglas wärmetechnisch zu verbessern. Für einige Systeme liegen langjährige positive Erfahrungen vor, andere wiederum sind erst wenige Jahre im Markt oder gar völlige Newcomer. Der unterschiedliche Erfahrungshorizont spiegelt sich auch in der überarbeiteten DIN EN 1279 wider.
Das ist Status quo bei Warmer Kante
In einem ausführlichen Gastbeitrag in der GFF-Februarausgabe (ET: 9.2.) analysiert Expertin Ingrid Meyer-Quel vom Beratungsbüro für Warme Kante und Glas die heutige Situation bei Warmer Kante. Das Fazit in aller Kürze: Eine Konsolidierung der Warme-Kante-Systeme dahingehend, dass sich eine einzige Technologie durchsetzt, ist nicht in Sichtweite. Vollautomatisierte Applikationslösungen mit flexiblen Systemen (Typ D und E) haben sich einen nennenswerten Marktanteil erobert. Derzeit dominieren aber nach wie vor die starren Kunststoff-Hohlprofile mit metallenen Haftflächen (Typ B). Die weitere Marktentwicklung wird davon abhängen, ob sich die Leistungsversprechen der neuen Profile mit Verbundfolien (Typ C) bewahrheiten und sich ähnlich positive Langzeiterfahrungen zur Dauerhaftigkeit wie bei den Profilen vom Typ B ergeben.
Im exklusiven Interview mit GFF erläutert Meyer-Quel darüber hinaus, warum eine Mängelrüge riskiert, wer stillschweigend auf einen Randverbund mit Alu-Abstandhaltern setzt – und warum es, wenn es um das Einhalten von Grenzwerten geht, unter Umständen auf ein Tausendstel des Psi-Werts ankommen kann.
Einblick in den Fertigung von Iso-Herstellern
Auf den weiteren Seiten der Titelstrecke geht es u.a. darum, wie sich im nordamerikanischen Markt Abstandhalter auf die Fenster-Performace auswirken oder wie der österreichische Maschinenhersteller Lisec mit seinem Know-how die Prozesse rund um den Randverbund verbessert. Außerdem gewähren Semcoglas, Schollglas und Weru einen Blick hinter die Kulissen und sagen, auf welche Spacer-Systeme sie setzen, worauf es bei der Verarbeitung ankommt und wie sie den Anforderungen in der Fertigung begegnen.
Unser 17-seitiges Spezial rund um den Randverbund lesen Sie in der Februarausgabe der GFF, die am 9.2. erscheint.