Der Erweiterungsbau der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth sorgt mit seinem markanten schräg gestellten Hörsaalgebäude für neugierige Blicke. Der Neubau bietet auf 4.800 Quadratmeter Platz für 14 Seminarräume und zwei große Hörsäle. Sonnen- und Wärmeschutzgläser von drei Climaplus Securit-Partnern sorgen für ein gutes Lern- und Arbeitsklima in den neuen Gebäuden.

Glas mit eingebauter Spezialfunktion
Wärmedämmung, Sicherheit sowie dauerhafter und flexibler Sonnenschutz: Beim Neubau der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Bayreuth waren die Anforderungen an die Verglasung hoch. Für viel Tageslicht wurden im neuen Seminargebäude Fensterbänder mit Sonnenschutzbeschichtung in die Decke eingelassen. In der Front des großen Foyers ist gebäudehoch Jalousie-Isolierglas verbaut, ebenso wie an den Stirnseiten und in der Bibliothek. Alle anderen Fenster wurden mit Wärmeschutzglas ausgestattet. Die Gläser fertigten die Climaplus Securit-Partner Glas Herzog, Thiele Glas und Glaskontor Erfurt, Letzteres hatte die Lieferung und Montage übernommen.
Design verbindet Neubau und alte Gebäude
Die rechts- und wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Bayreuth erfreut sich bei Studierenden großer Beliebtheit. Mit der Erweiterung der bestehenden Gebäude sollte mehr Platz für die zurzeit zirka 4.800 Studierenden geschaffen werden. Die Aufgabe für das Architekturbüro Grabow + Hofmann bestand darin, die heterogenen Formen der Bestandsgebäude mit dem Neubau zu einem Ensemble zu vereinen. Dafür entwarfen die Architekten zwei klare und kompakte Baukörper, in denen Büros und Seminarräume sowie die Bibliothek untergebracht sind. Im Hauptgebäude sollen fakultätsübergreifende internationale Kongresse stattfinden. Als Akzent und zur Markierung des neuen Hauptzugangs fungiert das Hörsaalgebäude davor. Dessen Form spiegelt die Funktion wider, indem sie schräg aufragend den ansteigenden Sitzreihen im Inneren folgt.
Weitere Konstruktionsdetails zum Objekt finden Sie in der GFF-Ausgabe 9, die am 7. September 2012 erscheint.