Architektur und Gestaltungsplanung im Stadtkern Wärmedämmung als Fassadengestaltungs-Element

Architekten planten den Einsatz eines Profilglases mit transluzenter Wärmedämmung an der Südfassade der Westarkaden in Heidelberg als besonderes Element der Fassadengestaltung. Die Westarkaden spielen zukünftig eine zentrale Rolle in der Stadtplanung.

Wacotech Wastarkaden
Das Profilglas mit der transluzenten Wärmedämmung kommt als Element der Fassadengestaltung zum Einsatz. - © Nikolay Kazakov

Die transluzente Wärmedämmung TIMax GL von Wacotech findet eine außergewöhnliche Anwendung in der Südfassade der Heidelberger Westarkade. Das Glasgespinst kommt dort im Profilglas als lichtdurchlässiger Sicht- und Sonnenschutz an den Balkonen eines der Gebäude zum Einsatz.

Die Unmüssig Bauträgergesellschaft Baden ist Projektentwickler des dreiteiligen Gebäudeensembles – inklusive einer zweigeschossigen Tiefgarage mit mehr als 550 Stellplätzen und zirka 300 moderner Mietwohnungen sowie mit Platz für Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe. Der Bau erfolgt nach den Entwurfsplänen des Münchner Architekturbüros wwa – Wöhr Heugenhauser Architekten.

Wärmedämmung bietet Privatsphäre

Die Architekten planten den Profilglas-Einsatz mit der transluzenten Wärmedämmung (TWD) an der Hauptfassade des zum Quartiersplatz hin ausgerichteten Gebäudes als besonderes Element der Fassadengestaltung. Die Balkone sind einsehbar, da zum öffentlichen Platz hin orientiert. Die Planer schaffen mit der transluzenten Wärmedämmung in den Profilgläsern blickdichte Bereiche für die Bewohner.

Die Einteilung der Profilglas-Elemente innerhalb der Metallrasterfassade trage einer freien Balkon-Gestaltung Rechnung – mit Bepflanzung und Bestuhlung. Das Glasgespinst beinhaltet nach Herstellerangaben im Profilglas Blend- und Sonnenschutz und sorgt für effektive Lichtstreuung sowie eine schlagschattenfreie Raumausleuchtung.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in unserer GFF-Dezemberausgabe, die am 4.12.20 erscheint.