Frame:racer für Swisspacer Abstandhalter Vollautomatisierte Rahmenfertigung in weniger als 20 Sekunden

Mit dem Frame:racer Service erweitert Swisspacer sein Angebot um eine vollautomatisierte Lösung für die Rahmenfertigung im Steckprozess – und entwickelt sich damit vom Komponentenlieferanten zum Prozesspartner für industrielle Effizienz in der Isolierglasfertigung. Frame:racer ist auf präzise Maßhaltigkeit, reproduzierbare Qualität und hohe Taktleistung ausgelegt.

Frame:racer ist auf Swisspacer-Abstandhalter ausgelegt und lässt sich in unterschiedliche Linienkonzepte integrieren. - © Swisspacer

Isolierglaswerke müssen ihre Produktion zunehmend effizient gestalten. Begrenzter Platz und wachsende Anforderungen an Geschwindigkeit und Prozesssicherheit stellen Unternehmen vor neue Aufgaben. Automatisierung eröffnet hier entscheidende Chancen: Sie stabilisiert Abläufe, reduziert den Bedienaufwand und ermöglicht Fachkräften, sich auf Arbeitsschritte zu konzentrieren, die Präzision und Erfahrung erfordern.

Vor diesem Hintergrund gewinnen flexible, prozesskompatible Systemlösungen an Bedeutung. Swisspacer ermöglicht diese Prozessfreiheit: Abstandhalter können je nach Linienlogik präzise gesteckt, geschweißt oder warm gebogen verarbeitet werden. Mit dem Frame:racer Service kommt nun eine zusätzliche Option innerhalb des Steckprozesses hinzu: die vollautomatisierte Rahmenfertigung. Damit verbindet Swisspacer die bekannte Verarbeitungsfreiheit mit einer neuen Automatisierungsstufe für Kunden, die im Steckprozess industriell skalieren möchten. Entwickelt wurde die Maschine in Zusammenarbeit mit einem OEM-Partner.

Automatisierung neu gedacht für die Warme Kante

Frame:racer führt Swisspacer-Abstandhalter durch präzise abgestimmte Prozessstationen – von der Profilzuführung über die Rahmenmontage bis hin zum Befüllen. Im Fokus stehen dem Unternehmen zufolge kurze Zykluszeiten und optimierter Materialeinsatz in einem durchgängigen Steckprozess. Ein integriertes dynamisches Lagersystem der Abstandshalter und der Eckwinkel ermögliche eine einfache Auftragsverarbeitung und vor allem eine durchgehende Rahmenverarbeitung. Je nach Linienlayout lässt sich die Anlage mit nur einem Bediener betreiben – statt bisher bis zu vier Personen im manuellen Prozess.

Der nächste Schritt in der Rahmenfertigung

"Mit Frame:racer heben wir die Rahmenfertigung für rigide Abstandhalter auf ein neues Automatisierungsniveau", sagt Matthias Bach, CEO von Swisspacer. "Die Lösung fertigt Rahmen in weniger als 20 Sekunden, läuft über Stunden autonom und liefert gleichbleibende Qualität. So können sich Fachkräfte auf die Arbeitsschritte konzentrieren, die Präzision und Erfahrung erfordern."

Der Name ist Programm

"Frame" verweist auf das Zielprodukt – den fertig montierten Abstandhalterrahmen; "Racer" steht für kurze Zykluszeiten und eine prozesssichere, schlanke Führung. Die Maschine ist auf Swisspacer-Abstandhalter ausgelegt und ermöglicht nach Unternehmensangaben eine präzise, standardisierte Verarbeitung innerhalb unterschiedlicher Linienkonzepte. Die hohe Taktleistung trage dazu bei, Stillstände zu reduzieren, Nacharbeit zu minimieren und Produktionsbedingungen zu schaffen, die planbar bleiben – insbesondere für großindustrielle Isolierglasverarbeiter mit hohen Stückzahlen.

Der Marktstart des Frame:racer Services erfolgt im März 2026. Die Lösung sei bereits bei einem ersten Kunden im Einsatz.

Serviceportfolio ganzheitlich gedacht

Mit Frame:racer erweitert Swisspacer sein Serviceportfolio im Bereich Automatisierung. Parallel dazu stärkt das Unternehmen mit dem Re:cycling Service einen weiteren eigenständigen Baustein im Angebot. Während Frame:racer auf Effizienz und Skalierbarkeit im Steckprozess ausgerichtet sei, ermögliche der Re:cycling Service die strukturierte Rückführung von Produktionsabschnitten in den Materialkreislauf.

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