Schraml, Teil der Lisec Gruppe, präsentiert auf der glasstec seine sogenannte Combifin Produktionsanlage. Die Maschine mit Vertikalbearbeitung eignet sich für die flexible Produktion von mittelgroßen Glasformaten wie Türen, Balustraden oder Rückwänden.

Die Combifin von Schraml kombiniert mehrere Bearbeitungsgeräte zu einer logischen Einheit. Die auf dem Lisec-Stand ausgestellte Anlage besteht aus einer GLX Schleif- und Poliermaschine, einem M-RX Bohr- und Fräszentrum mit Wasserstrahlkopf, einer Topclear Waschmaschine und erstmals aus dem neuen SSP Speicher- und Sortierpuffer für mannlose Bedienung. Von der Funktionalität der Maschine können sich Besucher täglich bei den Live-Vorführungen um 13:30 Uhr überzeugen.
"Die Combifin vereint langjährige Erfahrung mit Funktionen, die zukünftigen Herausforderungen begegnen können. Das Bedienkonzept wurde über die Jahre stetig weiterentwickelt und ist mit einer einheitlichen Oberfläche sehr benutzerfreundlich. Im Engineering wurden bereits vorausschauend mögliche spätere Service- und Wartungsarbeiten mitgedacht", erzählt Horst Schraml, Geschäftsführer der Schraml Glastechnik. Die Maschine lasse sich flexibel je nach Bedarfslage des Kunden konfigurieren und sei jederzeit erweiterbar.
Platzsparend, minimales Bruchrisiko und mehr
Konkret benötigt die Vertikalbearbeitung bei dieser Anlage weniger Platz und hat laut Schraml den Vorteil, dass das Bruchrisiko minimal ist. Weitere USPs der Maschine seien die großen Maximalmaße bei kompakter Linien-Länge, die unschlagbaren Taktzeiten, das Umsetzen von Sonderformen ohne Taktzeitverlust, das moderne Bedienkonzept, sowie der neue SSP Speicher- und Sortierpuffer für mannlose Bedienung. Funktionen wie Wartungsintervall-Anzeigen mit integrierten Service-Meldungen, IoT-Monitoring für technische und kaufmännische Parameter sowie Servomotoren mit Einkabel-Technik und moderne CNC-Software ergänzen das Leistungsvermögen.
"Die Vertikalbearbeitung ist in der Flachglasverarbeitung ein Megatrend: einfach, bruchsicher und schnell. Die Schraml Combifin kann durch viele Schnittstellen in jede moderne Produktionsumgebung integriert werden. Durch die Aufteilung in zwei Bearbeitungstürme (Schleifen/Polieren und Bohren/Fräsen/Wasserstrahlen) ist die Bearbeitung insgesamt einfacher und die Taktzeit wesentlich attraktiver für Kunden", fasst Schraml zusammen.