Einsatzmöglichkeiten und Chancen Um die Ecke gedacht – Glas biegen

Die Architektur hat Glas als Trendmaterial entdeckt und fordert neue Lösungen für ihre Gestaltungsideen. Gebogenes Glas eröffnet interessante Möglichkeiten für Planer, Glashersteller und Verarbeiter.

Mit gebogenem VSG samt innen liegendem Steindekor fertigt Spezialist Glasid solche Glasschnecken. - © Glasid

Extravagante Wünsche von Architekten und Auftraggebern sind nicht nur dazu angetan, Inhabern von Fachfirmen schlaflose Nächte zu bereiten; oftmals versteckten sich hinter solchen Visionen Chancen für Betriebe, die passende Lösungen realisieren können. Gebogenes Glas passt aus diesem Grund ausgezeichnet in das Portfolio manches Spezialisten für Anwendungen im Innenausbau und in der Fassade.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten

Möglich sind gebogene Gläser in verschiedenen Varianten: als Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG), Verbundsicherheitsglas, teilvorgespanntes Glas (TVG) oder Float sowie als Isolierglas. Verarbeiter schleifen, bedrucken oder veredeln das Glas mit Radius mit Blick auf etwaige Zusatzfeatures und eine höhere Wertschöpfung. Einige Unternehmen biegen das Glas im Winkel von bis zu 180 Grad in zylindrischer Form oder kugelförmig, andere realisieren Kegelausschnitte. Iso stellt der Architekt oder Verarbeiter aus unterschiedlichen Glastypen zusammen. So lassen sich je nach Anforderung des jeweiligen Kunden alle möglichen Schutzeigenschaften und Funktionen mit gebogenem Glas umsetzen. Dazu zählen Sonnenschutz, Wärmeschutz, Schallschutz und Sicherheit (z.B. Absturzsicherung, Einbruchhemmung, Durchschusshemmung).

GFF hat mit Experten über das Thema gesprochen und zeigt die Möglichkeiten für Hersteller und Verarbeiter in Ausgabe 7/8-2014, die am 4. Juli 2014 erscheint.