Unterstützung im Tagesgeschäft Wie Künstliche Intelligenz der Glasbranche echten Nutzen bringt

Fachkräftemangel, demografischer Wandel und steigende Anforderungen setzen mittelständische Unternehmen aus der Glasbranche unter Druck. Ein Softwarespezialist ordnet ein, warum Betriebe jetzt die Grundlagen für eine sichere und souveräne KI-Strategie legen sollten.

Gerade in der Glasbranche wächst der Druck, Prozesse effizienter zu gestalten und Wissen besser zu sichern - © Aupos IQ

Künstliche Intelligenz (KI) rückt für mittelständische Unternehmen der Glasbranche zunehmend in den Fokus – nicht als abstraktes Technologiethema, sondern als konkretes Hilfsmittel für das Tagesgeschäft. Wenn erfahrene Mitarbeitende in den Ruhestand gehen, droht wertvolles Praxiswissen unwiederbringlich zu verschwinden. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Geschwindigkeit, Dokumentation und Servicequalität. "Viele Unternehmen der Glasbranche wissen sehr genau, dass sie sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen müssen. Gleichzeitig fehlt im Alltag oft die Zeit, sich systematisch mit Datenhoheit, technischer Architektur und konkreten Einsatzfeldern auseinanderzusetzen", sagt Jörg Schulze Greiving, Geschäftsführer der CSG Aupos Gruppe mit Sitz in Altenberge im Münsterland, die seit über 20 Jahren mit ihrer ERP/PPS-Branchensoftware Aupos Glas 4.0 in der Branche vertreten sind.

Die Einsatzfelder sind vielfältig: KI-Systeme erfassen Informationen aus E-Mails und Dokumenten, sortieren Anfragen vor, unterstützen bei der Angebotserstellung, bereiten Daten für die Auftragserfassung vor und machen internes Wissen schneller zugänglich. Abläufe lassen sich so nicht nur beschleunigen, sondern auch standardisieren und nachvollziehbar gestalten. Überall dort, wo bislang Handarbeit, Rückfragen oder personengebundenes Wissen erforderlich sind, entsteht nach Angaben von Schulze Greiving ein spürbarer Mehrwert.