Arbeitsabläufe digitalisieren So macht Software Ihre Fertigung besser

Wie lassen sich Arbeitsabläufe vereinfachen? Und wie lassen sich unliebsame Fehlerquellen in der Fertigung abstellen? Die Lösung liegt auf der Hand: Software hilft, den Überblick zu behalten. GFF stellt die Branchenlösungen von Orgadata, Klaes, Ratano, A+W und Sommer vor und erläutert die Vorteile der papierlosen Fertigung.

Klaes Software
Softwarelösungen wie die Fensterbausoftware von Klaes unterstützen in der Fertigung. - © Klaes

Dieser Artikel ergänzt den Heftbeitrag von Ausgabe 3/21 um viele weitere Informationen. Den Beginn macht die Branchenlösung von Orgadata. Das Unternehmen achtet nach eigenen Angaben bei allen seinen Tools darauf, dass die Anwender damit schneller, sicherer und genauer arbeiten können. Bei jeder neuen Entwicklung und bei jeder neuen Funktion müsse gewährleistet sein, dass die Software-Lösungen intuitiv bedienbar bleiben. "Das alles beherzigen wir sowohl bei der Software Logikal als auch bei dem ergänzenden Produktionsleitsystem Logikal MES", sagt Sebastian Bode, Produktmarketing-Manager bei Orgadata. "Damit digitalisieren, steuern und optimieren wir die Fertigungen im Fensterbau."

Angebot in weniger als zwei Minuten

Sowohl Logikal als auch Logikal MES sind laut Bode so angelegt, dass die beiden Lösungen unabhängig von der Betriebsgröße einen sinnvollen Nutzen stiften. Kleinere Betriebe erreichten damit genauso gut Vorteile und Verbesserungen wie größere Betriebe. "Das geht in der Realität tatsächlich vom Ein-Mann-Betrieb, der Logikal nutzt, bis hin zum Unternehmen mit einigen hundert Mitarbeitern", sagt Bode. Den Unternehmen komme zugute, dass Logikal und Logikal MES modular aufgebaut sind. Es können verschiedene Module flexibel hinzugebucht werden. Gleiches gelte für die Anzahl der Lizenzen.

Viele Unternehmen in der Branche sind zurzeit stark ausgelastet. Da geht es vielfach darum, schneller und effizienter zu arbeiten. "Wir haben neulich in einem Logikal-Webinar an einem Beispiel gezeigt, dass es möglich ist, ein fertiges Angebot in weniger als zwei Minuten zu erstellen", sagt Bode. Bei aller Schnelligkeit müssen natürlich alle Eingaben genau und korrekt sein. Logikal prüfe automatisch die Logik aller Eingaben. "So wird gewährleistet, dass ausschließlich technisch mögliche Konstruktionen eingegeben werden können. Das gibt Sicherheit beim Kalkulieren, Konstruieren und Fertigen."

Fertigung auf Knopfdruck und papierlos

Dashboard Logikal MES
Das Logikal MES Dashboard informiert umfassend und jederzeit über alle Schritte in der Fertigung. - © Orgadata

In der Produktion unterstützt Logikal, indem die Maschinen aus der Software heraus automatisch angesteuert werden. "Die Fertigungsdaten werden aus der Arbeitsvorbereitung sozusagen auf Knopfdruck direkt an die Maschinen gegeben", sagt Bode. In der Werkstatt sei keine erneute Dateneingabe nötig. Die Maschinen können direkt starten. "Der direkte Draht von Logikal zu den Maschinen steigert die Produktivität erheblich. Kunden berichten uns immer wieder, dass Maschinen infolge der Ansteuerung etwa 30 Prozent länger laufen", sagt Bode. "Da kann leicht einiges mehr erwirtschaftet werden."

Für die papierlose Fertigung ist Logikal MES das richtige Tool. Damit werden die Fertigungsinformationen nicht mehr ausgedruckt. Sie kommen direkt aus der Arbeitsvorbereitung sozusagen auf digitalem Weg und werden in der Werkstatt an jeder Arbeitsstation passgenau auf einem Monitor angezeigt. "Logikal MES sichert in der Fertigung eine gleichbleibende Qualität und wirkt auch dem Fachkräftemangel entgegen", sagt Bode.

Neues Dashboard und innovativer Datasafe 

Neu entwickelt hat Orgadata das Dashboard zum Produktionsleitsystem Logikal MES. Das ist eine Art Armaturenbrett, das den vollen Überblick über alle Schritte in der Fertigung gibt. "Die Darstellungen sind mit dem Dashboard noch übersichtlicher und grafisch sehr ansprechend dargestellt", sagt Bode. Auch neu ist der Datasafe. Mit diesem sind alle Produkt-Informationen an den fertigen Fenstern, Türen und Fassaden angebracht. Die Informationen lassen sich einfach über einen QR-Code und ein Passwort abrufen. "Damit binden die Verarbeiter ihre Kunden langfristig, weil der Datasafe riesige Vorteile bei späteren Wartungen und Reparaturen bringt", sagt Bode. Auch im Vorfeld, bei der CE-Kennzeichnung, könne der Datasafe eine große Hilfe sein.

Klaes: duchgängiger digitaler Workflow

Stefan Müller, Leitung Vertrieb/PR bei Klaes, beobachtet, dass auch die handwerklichen Fensterbauer immer mehr Wert auf einen durchgängig digitalen Workflow legen, beispielsweise um die "häufige Arbeitsteilung Mann bei den Kunden und Frau im Büro" bestmöglich zu unterstützen. "Dabei geht es auch um den Austausch von Dokumenten, Arbeitsaufgaben und anderen wichtigen Informationen", sagt Müller. Klaes unterstütze mit einer detaillierten Analyse der Arbeitsweise, einem Konzept mit verbesserten Workflows und der sinnvollen Unterstützung bei der Umsetzung. Zum Einsatz kommen nach seinen Angaben häufig der Klaes Info Manager sowie die intelligente DMS (Dokumentenmanagementsystem) Integration, um die Bereiche um die Produktion herum ebenfalls effizient zu digitalisieren.

Für die Produktion bringt die Fensterbausoftware von Klaes mehrere Vorteile mit sich. Der multifunktionale Vorgangsbaum sorge nicht nur für Transparenz, er ermögliche auch die Trennung und Zusammenführung von Positionen – auch stückweise – in jedem Workflow-Schritt. Beispielsweise lassen sich die Fenster und die Haustür in getrennte Fertigungsaufträge teilen, weil sie gemeinsam verkauft, aber getrennt gefertigt und geliefert werden. "Die so definierten Fertigungsaufträge laufen dann durch die Fertigung – bei Bedarf automatisch getrennt in Fertigungslose, um die Produktionsmöglichkeiten optimal zu nutzen", sagt Müller. Dabei wirken sich nach seinen Angaben auch die umfassenden Stammdaten positiv aus. "Die Fertigungsunterlagen enthalten alle erforderlichen Informationen für die effiziente Produktion."

Umfassende Stammdaten

Klaes e -prod am Beschlagtisch
Einer der häufigsten Klaes e-prod Arbeitsplätze: Am Beschlagtisch lässt sich direkt auf die detaillierten Daten vom Hersteller zugreifen. - © Klaes

Geradezu „lebenswichtig“ seien diese Daten, wenn eine Maschine angesteuert wird. "Momentan entscheiden sich viele handwerkliche Holz-Fensterbauer für CNC-Anlagen, die nur per Software betrieben werden können und vertrauen dabei auf die hohe Projektkompetenz von Klaes mit allen Anbietern", berichtet Müller. Die papierlose Fertigung mit Klaes e-prod werde hingegen eher von Kunststoff-Fensterbaubetrieben eingesetzt. "Die Einführung läuft hier häufig schrittweise, um schnell von den Vorteilen zu profitieren und diese dann nachfolgend auf die gesamte Fertigung auszubreiten." Aber auch im Holz-Fensterbau wächst laut Müller das Interesse – weil es immer mehr Chip-Varianten gibt und die Preise immer interessanter werden.

Neu stellt Klaes bei e-prod die Produktionsplanung um. "Per Kanban Container wird der Bearbeitungsfortschritt sehr transparent dargestellt und die Fertigungsaufträge können mit diesen Containern einfach und schnell in die erforderliche Reihenfolge gebracht werden", sagt Müller. Auch arbeitet das Unternehmen an der Anbindung weiterer Web-Konfiguratoren von Lieferanten, damit sich neben Rollläden und Türfüllungen auch andere Produkte und Komponenten in den Gesamtworkflow einbinden lassen. "Die damit verbundene Reduzierung der Datenpflege ist gerade für handwerkliche Fensterbauer besonders interessant", sagt Müller.

Vorteile der Fensterbausoftware

Zum Abschluss mehrere Punkte, die Müller bei der Klaes Fensterbausoftware hervorhebt:

  • die möglichst einheitliche Arbeitsweise in allen Materialarten. Unterschiede gibt es nur in den technischen Details auf der Profilebene.
  • Es wird eine sehr effiziente Erfassung der Konstruktionen durch intelligente Vorbelegungen und veränderbare Typen erreicht.
  • Eingabesystematiken für unterschiedliche User-Gruppen – von einfach und schnell per Typenliste bis hochkomplex per Detailkonstruktion mit skalierbaren Erfassungsebenen.
  • Konstruktionsvarianten entstehen während der Eingabe aus Profil- und Verbindungselementen und brauchen daher nicht bei der Datenerfassung vordefiniert werden.
  • Technik, Preis und Belegtext entstehen in einem Arbeitsschritt.
  • Die aktive Zusammenarbeit mit der Zulieferindustrie sorgt für individuell aufbereitete Klaes-Stammdaten vom Lieferanten – z.B. Profil, Beschlag und Glas. Eingebundene Web-Konfiguratoren für Rollläden und Türfüllungen reduzieren die „eigenen Stammdaten“ noch weiter und ermöglichen die Industrie 4.0-Zusammenarbeit mit den Lieferanten: Beim Erfassen des Fensters wird direkt auf die Daten des Lieferanten zugegriffen. Skizzen, Preise, Texte, technische Informationen und eine eindeutige Bestell-ID werden in die Position übertragen und weiterverarbeitet.

Ratano: ein Werkzeug für alles

Ratano Fin3000
Die Software Fin3000 von Ratano ist eine All in one-Lösung mit Zehntausenden von Funktionen. Auch in der Fertigung bringt die Software Vorteile. - © Ratano

Ratano hat mit Fin3000 eine Softwarelösung für Fensterbauer im Programm, die mit den Anforderungen der Kunden wächst. "Alles, was in der Fensterproduktion anfällt, wird in Fin3000 abgefangen und gemanagt, damit der Kunde sich um das Wesentliche kümmern kann – die Produktion und den Verkauf der Elemente", sagt Gioele Kendrick-Mancini, Berater, Programmierer und Senior Account Manager bei Ratano. Die Software sei lediglich zirka 100 Megabyte groß und benötige weder teure PC-Hardware noch Serverlösungen, um schnell und effektiv zu arbeiten.

Fin3000 eignet sich laut Kendrick-Mancini für große und kleine Unternehmen wie auch für eigenständige Händler oder reine Wiederverkäufer. "Alle wollen etwas Einfaches, Schnelles und Kostengünstiges – und vor allem einen Ansprechpartner an der Seite, ohne versteckte Kosten. Das bekommen sie bei Ratano", sagt der Kundenberater.

Bedarfsgerechte Beratung

Im Kundenverhältnis sieht sich das Unternehmen mit mehr als 4.000 Kunden weltweit als weit mehr als einen reinen Softwareverkäufer. "Wir wissen genau, was das Beste für ein Unternehmen sein kann, welche Prozesse wie am effektivsten gehandhabt werden sollten“, sagt Kendrick-Mancini. „Wir machen eine Ist-Analyse und beraten den Unternehmer. Danach bringen wir dem Unternehmen die Funktionen bei, die sie sofort umsetzen müssen, damit sie ihr Tagesgeschäft umgehend weiterführen können."

Vom Einladen der Ware für die Produktion der Elemente über die fotografische Dokumentation beim Beladen der Paletten und beim Verpacken der fertigen Elemente bis hin zur Lieferung unterstütze Ratano seine Kunden – und das alles aus einer Hand. "Mit einem Werkzeug machen sie alles", sagt Kendrick-Mancini. Fin3000 sei ein Werkzeug mit Zehntausenden von Funktionen – Schnittoptimierung, Fertigungspapiere, Materiallisten, Bestellwesen, Einkaufsrechnungen, Rechnungswesen, Angebots- und Auftragsverwaltung und 50 weitere Module finden sich im Repertoire.

Intelligent vernetzt und papierlos glücklich

In der Produktion erhalten sämtliche Maschinen im Hintergrund von Fin3000 alle erforderlichen Informationen. "Somit wissen diese bei jedem Teil, außer Sonderbau, was sie machen müssen oder was berücksichtigt werden soll", sagt Kendrick-Mancini. Papierlose Fertigungsstationen zeigen den Mitarbeitern an den jeweiligen Arbeitsplätzen an, was sie zu erledigen haben. "Keine Papiere, keine Sucherei – jeder weiß immer, was er zu tun hat."

Auch der Produktionsstand lässt sich mit der Software im Überblick behalten. "Man weiß zu jeder Zeit, wo welches Element bzw. in welchem Status ein Auftrag oder eine Kommission sich befindet – selbst bei mehreren Produktionsstandorten", sagt der Kundenberater. Die Reststückverwaltung oder die Chaotische Lagerverwaltung ermöglichten es dem Unternehmen, die Kapazität des Lagers sowie aller Reststücke zu 100 Prozent auszuschöpfen.

A+W: Komplettlösung für Industriefertiger

A+W Cantor CIM-Cockpits
Die A+W Cantor CIM-Cockpits informieren auf einen Blick über Produktionsfortschritt, Maschinenzustände etc. - © A+W

Mit A+W Cantor bietet A+W eine Software, die sich nach Unternehmensangaben durch die Durchgängigkeit der Prozessunterstützung, den flexiblen Varianten-Konfigurator sowie den Just in time-Gedanken auszeichnet. "Die Prozesse können durchgängig mit A+W Cantor abgebildet werden, von der Auftragserfassung im Webshop über die Produktion bis hin zur Service-/Montageplanung – und das alles auf Basis einer zentralen Datenbank, ohne doppelte Stammdaten oder erneute Erfassung", teilt das Unternehmen auf GFF-Anfrage mit.

Dank des flexiblen Varianten-Konfigurators wiederum lassen sich laut A+W nahezu alle Produkte mit kundeneigenen Logiken und Regelwerken abbilden. Und durch den Just in time-Gedanken werden Lieferzeiten, Wiederbeschaffungszeiten und Produktions- und Durchlaufzeiten vom Programm in der Weise berücksichtigt, dass beispielsweise das Glas unter Berücksichtigung der Lieferzeit so bestellt wird, dass es genau an dem Tag geliefert wird, wenn es in der Produktion benötigt wird.

Weg von Insellösungen

Die A+W Lösung richtet sich vorrangig an Industriefertiger. Diese wünschen sich nach Unternehmensangaben eine durchgehende, vollumfängliche Softwarelösung. "Alles soll innerhalb eines Systems abgebildet werden. Insellösungen und daraus resultierende Datenübernahmen oder gar die manuelle Übernahme von einem ins andere System sollen vermieden werden."

Und so erfüllt A+W diese Wünsche: Die Software setzt auf einer zentralen Datenbank auf. Der Webshop A+W iQuote ist im Grunde als neues, zusätzliches Front-End der Händler-Softwarelösung von A+W Cantor zu verstehen. Heißt: Der Fensterhersteller muss keine doppelte Datenpflege betreiben, da alle Daten und Informationen (Preise, Regelwerke zur Baubarkeit von Elementen etc.) aus dem Händlerprogramm gewissermaßen in den Webshop durchgereicht werden und so eine schnelle und einfache Auftragserfassung möglich ist – und die Aufträge stehen direkt für die Arbeitsvorbereitung zur Jobplanung zur Verfügung.

Die Produktion immer im Blick

Die Produktion ist durch die Digitalisierung der Prozesse mit A+W Cantor komplett papierlos möglich. "Maschinen werden durch A+W Cantor gesteuert. Über sog. CIM Monitore werden jeweils nur die Informationen am Bildschirm angezeigt, die für den jeweiligen Arbeitsplatz relevant sind", betont A+W. Darüber hinaus ließen sich z.B. Materialanforderungen, Nachfertigung und die Qualitätssicherung mit werkseigener Produktionskontrolle direkt am CIM-Monitor ausführen.

Dank der durchgängigen Verwendung von Barcodes lässt sich das Fenster in der Produktion in Echtzeit verfolgen. Die Identifizierung aller Teile und Elemente per Barcode sorgt laut A+W für effiziente Abläufe und Transparenz im Betrieb. "Durch die lückenlose Teileverfolgung und die grafische Darstellung der Maschinenauslastung hat der Fensterbauer seine Produktionsprozesse stets im Blick." Die Produktions-Cockpits sind individuell gestaltbar, so dass auf einen Blick ersichtlich ist, ob das jeweilige Element im Zuschnitt, beim Verglasen oder bereits im Versand ist oder welche Arbeitsplätze besetzt sind oder wo es eine Störung gibt.

Fazit: "Die Produktionsprozesse werden mit A+W Cantor transparenter und effizienter", betont das Softwarehaus. Durch das Barcoding wisse man immer, wo sich das Material oder Element befindet, so dass keine Zeit mehr für Suchen verschwendet wird. "So werden Durchlaufzeiten optimiert. Die papierlose Fertigung trägt darüber hinaus dazu bei, dass keine Fehler mehr aufgrund veralteter Unterlagen gemacht werden, da die Daten stets aktuell am Bildschirm angezeigt werden."

Smartphone-App in Arbeit

Und was ist in der Zukunft zu erwarten? Um die sehr speziellen und teuren Industrie-Scanner in der Produktion durch ein vertrautes mobiles Gerät zu ersetzen, arbeitet A+W nach eigenen Angaben gerade an der Smartphone App A+W Smart Companion. Barcode-Scannen via Smartphone-App sei einfacher als mit herkömmlichen Scannern und noch dazu billiger. Die App kann in den Bereichen Versandlager und Wareneingang zum Einsatz kommen.

Um beispielsweise Fertigelemente auf ein Gestell zu verladen, können laut A+W mehrere Barcodes gleichzeitig bzw. durchgehend gescannt werden – im sog. Continuous-Modus. Das führe zu deutlicher Zeitersparnis. Die Arbeit sei produktiver, und es würden weniger Fehler gemacht. Die Bedienungsoberfläche ist sehr einfach gehalten. "Der Mitarbeiter kann sofort zwischen dem Kamera- und dem Lesemodus wechseln. Ungültige Buchungen aufgrund falscher Lesereihenfolge der Barcodes sind ausgeschlossen, da A+W Smart Companion den Benutzer führt", teilt A+W mit. Auch als mobiles Info-Terminal lasse sich die App nutzen.So können z.B. die Standorte von Auftragskomponenten sowie der Inhalt von Gestellen angezeigt werden – die Kommunikation wird bidirektional.

Sommer: Bauphysik als Einsatzgebiet

WinIso von Sommer Informatik
Mit der Software WinIso lassen sich u.a. Wärmeströme, Wärmebrücken, Isotherme und U-Werte berechnen. - © Sommer

Sommer Informatik stellt Unternehmen die Software WinIso bereit, um Parameter des Wärmeschutzes und der Bauphysik zu ermitteln. Berechnen lassen sich mit der Lösung Wärmeströme, Wärmebrücken, Isotherme, Uf- und Ψ-Werte nach EN ISO 10077-2 sowie Ufr-,Ueg- und Ucg-Werte nach ISO 15099 und NFRC. Als Leistungsmerkmale hebt der Hersteller u.a. die hochautomatisierte Geometrieaufbereitung von CAD-Daten sowie die automatische FEM-Vernetzung hervor.

"Im Gegensatz zu vielen anderen nur marktspezifisch ausgerichteten Produkten bietet unsere Software marktübergreifende Lösungsansätze", antwortet Sommer auf die GFF-Frage, wodurch sich die Softwarelösungen des Unternehmens auszeichnen. Individuelle Lösungserweiterungen entsprechend speziellen Kundenwünschen sorgten für passgenaue Anwendungen. Zudem seien die Programme durch unabhängige Prüfinstitute (ift Rosenheim) zertifiziert.

Lösung gegen thermisch begründete Glasbrüche

Als Vorteile für den Anwender hebt Sommer hervor, dass die Lösungen immer auf dem neuesten Stand sowie in der Bedienung sehr anwenderfreundlich seien. "Wir bieten marktreife Lösungen noch vor der Verabschiedung entsprechender Gesetze und Normen – nebst permanenter Aktualisierung."

Mit dem Modul WinTHS hat das Unternehmen seine Softwareplattform zur Glasberechnung SommerGlobal zuletzt um ein zusätzliches Programm erweitert, mit dem sich die auf Glasscheiben einwirkenden Klimaverhältnisse unter Berücksichtigung von geografischer Lage und historischer Wetterdaten berechnen lassen. Thermisch begründete Glasbrüche sollen sich so minimieren lassen.