Ausbildungszentren ausgebaut Siegenia stärkt Nachwuchs mit Großinvestition

Zum Ausbildungsstart am 1. September bietet Siegenia jungen Fachkräften erweiterte Möglichkeiten für ihren beruflichen Werdegang. Was hinter den Maßnahmen an gleich zwei Standorten steckt und warum das Familienunternehmen dafür einen mittleren sechsstelligen Betrag in die Hand genommen hat.

Für die Fachkräfte von morgen: Mit Investitionen im mittleren sechsstelligen Bereich hat Siegenia seine Ausbildungszentren weiterentwickelt und die Rahmenbedingungen für eine innovative Ausbildung nochmals verbessert. - © Siegenia

Siegenia hat in den zurückliegenden zwölf Monaten seine Ausbildungszentren umfassend weiterentwickelt und nach eigenen Angaben einen mittleren sechsstelligen Betrag investiert. Das Familienunternehmen möchte mit den Maßnahmen die Rahmenbedingungen für die Ausbildung verbessern und unterstreicht damit gleichzeitig sein Bekenntnis zum Standort Deutschland. Das Ziel sei es, den Fachkräftenachwuchs nachhaltig zu sichern und damit die Zukunft des Unternehmens aktiv zu gestalten.

Ausbau an zwei Standorten

Im Zentrum der Maßnahmen standen die Ausbildungszentren am Hauptsitz in Wilnsdorf-Niederdielfen sowie am Standort Velbert (KFV). In Wilnsdorf-Niederdielfen hat Siegenia ein Fünfachs-Fräszentrum installiert und die CNC-Ausbildung modernisiert. Nach Unternehmensangaben sollen sich die Nachwuchskräfte dort fachlich qualifizieren und ihre individuellen Stärken herausarbeiten.

Am Standort Velbert richtete das Unternehmen zusätzlich ein Ausbildungszentrum ein. Dieses öffnete im November 2025 seine Türen. Auf mehr als 70 Quadratmeter kombiniert der Standort dem Unternehmen zufolge klassisches Handwerk mit digitalen Technologien. Zur Ausstattung zählen klassische Dreh- und Fräsmaschinen, Handarbeitsplätze, eine CNC-Fräsmaschine sowie 3D-Drucktechnik.

Strategische Ausrichtung auf Fachkräftesicherung

Hans-Georg Kämpfer, Leiter Personalmanagement bei Siegenia, ordnet die Ausbauten als Bestandteil einer langfristigen Ausrichtung ein: "Investitionen in die Ausbildung sind für uns keine kurzfristigen Maßnahmen, sondern Teil einer langfristigen Strategie. Nur wenn wir heute die richtigen Grundlagen schaffen, werden wir morgen die qualifizierten Fachkräfte im Unternehmen haben, die wir für unsere Zukunft brauchen."

Nina Herter, Leiterin Personalentwicklung und Ausbildung, verweist auf das schwierige Umfeld: "Auch in politisch und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten setzen wir auf eine starke Ausbildung." Die Azubis bräuchten moderne, praxisnahe Bedingungen, und das Unternehmen möchte ihnen diese Voraussetzungen bieten, um sie auf die Anforderungen der Industrie vorzubereiten.