Gespräche über Projekt mit neuen Dimensionen geführt Roto sieht große Chancen in China

Eine Delegation aus China hat die Zentrale von Roto Frank in Leinfelden-Echterdingen besucht. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Eckhard Keill bezeichnete den Besuch in mehrfacher Hinsicht als besonders.

Die Besichtigung des Produktionswerkes in Leinfelden-Echterdingen diente nicht zuletzt dazu, die chinesischen Gäste von der Qualität fortschrittlicher Beschlagtechnologie zu überzeugen: Beim Bau einer Megacity mit neuen Wohnungen für zirka 20 Millionen Menschen könnten auch Roto-Systeme zum Einsatz kommen. - © Roto

Damit charakterisiert der Vorstandsvorsitzende des weltweit tätigen Herstellers fenster- und türtechnischer Systeme die persönliche Bedeutung der aus Asien angereisten Gruppe ebenso wie den Anlass der knapp eintägigen Visite.

Megacity für 130 Millionen Menschen

Angeführt wurde die Delegation von Guo Jianying, dem Bürgermeister der 12-Millionen-Metropole Baoding. "Ich bin gekommen, um Freunde kennenzulernen", betonte er gleich zu Beginn des Treffens. Dessen sachlicher Hintergrund beruhte auf Dimensionen, die so wohl nur in China denkbar sind. Baoding bildet das Zentrum eines von der Regierung in Peking jetzt beschlossenen neuen Ballungsraumes in der Provinz Hebei. Hier soll in den nächsten Jahren eine Megacity für am Ende 130 Millionen Bürger entstehen.

Zu den Gewinnern zählen

Das gigantische Projekt erfordert u. a. die Schaffung entsprechender Wohnungskapazitäten für 20 Millionen Menschen. Zu den Unternehmen, die sich um eine Beteiligung an dem Bauvorhaben der Superlative bemühen, gehöre auch einer der größten Roto-Kunden in China. Ihm wünscht Keill "schon deshalb jeden Erfolg, weil wir dann ebenfalls zu den Gewinnern zählen". Insofern sei es "sehr wichtig" gewesen, die Delegation um Guo Jianying während der Besichtigung des Produktionswerkes von der Qualität fortschrittlicher Beschlagtechnologie zu überzeugen. Im Übrigen werte Roto den Besuch zudem als Bestätigung des eigenen Kurses, der "darauf basiert, dass es in einer funktionierenden Weltwirtschaft keine sinnvolle Alternative zum freien Handel von Waren und Dienstleistungen gibt".