Roto Frank Fenster- und Türtechnologie (FTT) ist gut durch das Corona-Jahr 2020 gekommen. Im Mittelpunkt der Firmenstrategie steht dabei der Anspruch, für die B2B-Kunden weltweit der "zuverlässigste Partner" zu sein. Inbegriffen ist die Entwicklung neuer Produkte für mehr Wettbewerbsfähigkeit.

"Wenn ein Unternehmen in diesen herausfordernden Zeiten über eine insgesamt äußerst stabile Entwicklung berichten kann, hat es sicher effizient gearbeitet. Genau das trifft auf uns zu." So fasste Marcus Sander auf dem virtuellen Fachpressetag Anfang November das Abschneiden der Roto Frank Fenster- und Türtechnologie (FTT) im Corona-Jahr 2020 zusammen. Nach seinen Angaben sei damit zu rechnen, dass sich der Umsatz von Roto FTT 2020 etwa auf Vorjahresniveau bewege (der Gesamtumsatz der Roto Gruppe lag zum 30. September 2020 bei 511,8 Millionen Euro; 2019: 509,4 Millionen Euro). Ein Resultat, das der CEO vor dem Hintergrund der weltweit schwierigen Rahmenbedingungen als großen Erfolg einstufte. Es sei sogar gelungen, die wirtschaftliche Stärke des Unternehmens weiter zu verbessern. Als wesentliche Faktoren dafür nannte Sander ein effizientes Ressourcen- und Kostenmanagement sowie die gebotene kaufmännische Vorsicht.
Regionen unter der Lupe
Für das Europa-Geschäft zog der FTT-Chef insgesamt ein positives Fazit. Der hier verzeichnete Gewinn von Marktanteilen beruhe u.a. auf der hohen Lieferzuverlässigkeit in allen Produktgruppen. Besonders erfreulich sei das Wachstum in Deutschland, das sich sowohl im Umsatz als auch beim Marktanteil zeige. In Nordamerika sorgten temporäre Lockdowns für eine volatile Marktsituation. Trotzdem verzeichnet Roto laut Sander deutliche Marktanteilsgewinne auf Basis eines profitablen Wachstums.
In Südamerika habe sich FTT per saldo gut behauptet, in Brasilien habe das Unternehmen in lokaler Währung sogar ein kräftiges Umsatzplus erzielt. Im Geschäftsgebiet Asien/Pazifik wiederum habe Roto sein Niveau unter dem Strich halten können – in China sei das Geschäft durch Covid-19 zu Beginn des Jahres erheblich beeinträchtigt gewesen.
Produktneuheiten für mehr Wettbewerbsfähigkeit
Um auch in Zukunft auf Erfolgskurs zu bleiben, setzt Roto auf ein leistungsfähiges, intelligentes und innovatives Produktportfolio. Neben den Programmen Drehkipp und Door habe das Unternehmen in das Sliding-Sortiment investiert. Exemplarisch ging Sander auf das Beschlagsystem Roto Patio Inowa ein. Es sei die Antwort auf weltweit relevante Parameter: eine wachsende und zunehmend ältere Bevölkerung, den immer knapper bemessenen Wohnraum sowie sich häufende Wetterextreme.
Den Kern der Roto-Strategie formulierte Sander so: "Wir wollen und werden unsere Kunden weltweit auch nach Corona aktiv begleiten, unterstützen und mit unseren Innovationen noch wettbewerbsfähiger machen." Für die B2B-Kunden wolle man weltweit der "zuverlässigste Partner" sein.
Die ausführliche Zusammenfassung des virtuellen Fachpressetags finden Sie in der GFF-Januarausgabe, die am 8.1.21 erscheint.