Übernahme perfekt roda jetzt unter dem Dach der Lamilux-Gruppe

Lamilux hat zum 1. Januar 2018 die roda-Gruppe übernommen. Im Zuge der Akquisition will das  Familienunternehmen die Position als Lösungsanbieter in den Bereichen Tageslichtsysteme sowie Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) stärken.

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    Am Standort in Rehau stellt Lamilux Tageslichtsysteme, Glasdachkonstruktionen und Gebäudesteuerungen sowie Hightech-Composites her.
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    David Plaetrich ist Verkaufsleiter der Lamilux Heinrich Strunz GmbH und Prokurist der Lamilux Heinrich Strunz Gruppe.

Zur roda-Gruppe gehören die roda Licht- und Lufttechnik GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Langenau (roda Süd) und in Isernhagen-Kirchhorst in Niedersachsen bei Hannover (roda Nord) sowie die E.M.B Products AG im nordrhein-westfälischen Emmerich am Rhein. Die drei roda Unternehmen werden zu 100 Prozent Töchter von Lamilux. Über finanzielle Details der Transaktion haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

roda zählt zirka 120 Beschäftigte und ist seit 1986 europaweit renommierter Hersteller und Monteur hochwertiger Rauch- und Wärmeabzugsgeräte (RWA), industrieller Lüftungsanlagen, von Tageslichtsystemen und lichtdurchlässiger Fassadentechnik. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden komplett übernommen. Die Geschäftsführer der drei Gesellschaften bleiben auch nach der Übernahme unverändert im Amt: Bei roda Nord sind das Bernd Kaemmerer und Jens Hartung sowie bei roda Süd Alfred Bosch und Frank Eberhardt. Vorstand bei E.M.B Products ist Burkhard Weyers.

Lüftungstechnik verstärken

Mit dem Zusammenschluss will die Lamilux-Gruppe ihre solide und substanzielle Unternehmensentwicklung fortsetzen und die Leistungsführerschaft als Premiumanbieter im Bereich Tageslichtsysteme und als Problemlöser für individuelle und maßgeschneiderte Lösungen bei Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA) ausbauen. „Mit roda haben wir einen starken Partner gewonnen“, ist sich Dr. Heinrich Strunz, Geschäftsführer von Lamilux, sicher. Mit dem Portfolio des Herstellers könne man sich unter anderem im Bereich Lüftungstechnik maßgeblich verstärken.

Und wie werden die Kompetenzen nach der Akquisition strategisch gebündelt? „Durch den Zusammenschluss ergeben sich viele Möglichkeiten, um die Marktbearbeitung beider Unternehmen weiter zu verbessern und die Position auszubauen“, betont David Plaetrich, Verkaufsleiter der Lamilux Heinrich Strunz GmbH und Prokurist in der Lamilux Heinrich Strunz Gruppe. „Das Ziel der Übernahme lautet daher 1 + 1 = 3.“ So könne man beispielsweise von den individuellen Stärken in der Produktentwicklung der anderen Unternehmen profitieren, um  die Lösungen insgesamt voranzutreiben.

Kooperation bei Produktentwicklung

Damit die Kunden beider Unternehmen weiterhin auf die hohe und innovative Produkt- und Servicequalität der Hersteller setzen können, wird in Zukunft eine Kooperation bei der Entwicklung neuer Produkte angestrebt. „Lamilux verfügt über viel Know-how im Bereich der Entwicklung energieeffizienter Produkte“, sagt Plaetrich in Hinblick auf die Pläne zur künftigen Zusammenarbeit. Im Gegenzug bringe roda seine Expertise in Bezug auf Lamellenlüfter und Doppelklappen in die künftigen gemeinsamen Entwicklungsprozesse ein.

„Durch den Zusammenschluss ergeben sich mehrere Optionen, die Position im Markt auszubauen. Das Ziel der Akqui-sition ist 1 + 1 = 3.“

Auf ihre bewährten Ansprechpartner im Außen- und Innendienst können die Kunden nach Angaben von Lamilux nach wie vor vertrauen. „Alle Außendienstmitarbeiter werden auf die jeweils anderen Produkte geschult, damit sie die Kunden künftig detailliert und übergreifend zum kompletten Portfolio der Lamilux-Gruppe beraten können“, sagt Plaetrich weiter. Besonders wichtig sei dabei der regelmäßige Austausch über aktuelle Projekte, laufende Anfragen und Kundenstrukturen. Dann könne die Unternehmensgruppe auch gemeinsame und größere Projekte in gewohnter Zufriedenheit für ihre Kundschaft abwickeln.

Gut aufgestellt

Lamilux, Familienunternehmen mit Sitz im oberfränkischen Rehau, hat im Jahr 2017 mit mehr als 950 Beschäftigten einen Umsatz von 263 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen ist in Europa einer der technologisch richtungsweisenden Hersteller von Tageslichtsystemen, multifunktionalen Glasdachkonstruktionen und komplexen Gebäudesteuerungen und zählt weltweit zu den führenden Produzenten von Hightech-Composites aus carbon- sowie glasfaserverstärkten Kunststoffen.