Rehau Window Solutions hat zusammen mit seiner Unternehmenstochter Dekura eine neue Recyclinganlage zur Trennung und Sortierung von Altfenstern und Produktionsabfällen aus PVC installiert. Damit kommt der Systemgeber seinem Ziel näher, die Recyclingquote beim verwendeten Material für die Produktion von Fensterlösungen zu erhöhen.

Mit dem weiteren Ausbau der Altfensteraufbereitungsanlage hat Rehau Window Solutions seine Ambitionen als Treiber und Gestalter einer komplett geschlossenen Kreislaufwirtschaft unterstrichen. Die Anlage verbessere den Recyclingprozess und ermögliche, ein fast genaues Abtrennen von verschiedenen Materialien im geschredderten PVC-Mahlgut zu erzielen.
"Ich bin begeistert von der hohen technischen Leistungsfähigkeit. Besonders die optische Trenntechnik von Glas und anderen Stoffen aus dem PVC Strom unterstreicht die herausragende Stellung von Rehau Window Solutions als Premiumsystemgeber der Branche", sagt Dr. Uwe Böhlke, CEO Rehau Industries.
Kooperation mit Dekura stärkt Wettbewerbsfähigkeit
Im Verbund mit PVCR in Runcorn (England) und der Recyclingaktivität am Standort in Srem (Polen) bilde Dekura einen großen Teil der Sustainability-Aktivitäten von Rehau Window Solutions ab.
"Dies stärkt unsere Marktposition und zeigt, dass wir weiterhin Treiber und Gestalter bei den Initiativen zur Aufbereitung und Wiederverwertung von Altfenstern sind. Durch den Einsatz von unseren Rezyklaten in drei Ländern sind wir ein bestimmender Player auf dem europäischen Markt", sagt Carsten Heuer, CEO Rehau Window Solutions.
Sustainability fest verankert in der DNA von Rehau Window Solutions
Bereits seit einem Jahrzehnt setzt Rehau Windows Solutions auf den Einsatz von qualitativ hochwertigen Rezyklaten aus den eigenen Recyclingstandorten. So kümmert sich Unternehmenstochter Dekura in zwei Werken um die rückgeführten Rohstoffe aus den Prozessen der Fensterprofilextrusion. Bei der Herstellung von einer Tonne Rezyklat zum Beispiel liege die Einsparungsquote im Vergleich zu Neuware bereits heute bei deutlich mehr als 50 Prozent CO2.