Regel-air stellt auf der FENSTERBAU FRONTALE seinen Fensterfalzlüfter FFL-smart vor, der eine grundlegend andere Position im Fenster einnimmt als bisherige Modelle. Statt in der Funktionsfuge sitzt der Lüfter im Überschlag.

Wer bislang einen Falzlüfter von Regel-air in ein Kunststofffenster einbauen wollte, musste die Dichtung in der Funktionsfuge händisch entfernen – ein Verfahren mit Tücken. Je nach Fenstersystem fällt der verfügbare Spalt unterschiedlich aus, die Einstellungen der Pilzköpfe weichen ab, und das Arbeiten mit dem Cuttermesser birgt Risiken für den Arbeitsschutz. Mit dem Fensterfalzlüfter FFL-smart geht Regel-air nach eigenen Angaben einen grundlegend anderen Weg: Das Bauteil sitzt nicht mehr in der Funktionsfuge, sondern im Überschlag des Fensterflügels – eingebracht per maschineller Fräsung.
Kompakte Abmessungen für alle gängigen Profile
Der FFL-smart misst 200 Millimeter in der Länge, 20 Millimeter in der Höhe und elf Millimeter in der Tiefe. Mit diesen Abmessungen passe er in alle gängigen Kunststofffensterprofile. Dadurch gelinge ein höheres Maß an Reproduzierbarkeit im Sinne gleichbleibender Qualitätskriterien. Die herausgefräste Öffnung im Überschlag bietet dem Hersteller zufolge mehr Platz, als den, der bisher durch das manuelle Entfernen der Dichtung in der Funktionsfuge zur Verfügung stand.
30 Prozent mehr Luftvolumenstrom und Schallschutzklasse 5
Die Neupositionierung im Überschlag steigert dem Unternehmen zufolge die Leistungswerte hinsichtlich der planbar zu erzielenden Luftvolumenströme um zirka 30 Prozent. Sämtliche Leistungswerte seien akkreditiert geprüft. Geschäftsführer Thomas Verhoeven, der den neuen Ansatz angestoßen hat, betont: "Gleichzeitig wissen wir natürlich um die zunehmenden Komfortanforderungen der heutigen Immobiliennutzer. Deshalb hatten wir von Beginn an auch das Thema Schallschutz fest im Blick und freuen uns sehr darüber, mit einem Bestwert von 45 Dezibel und Schallschutzklasse 5 für Anschlag- und Mitteldichtung hier neue Maßstäbe zu setzen." Darüber hinaus lasse der FFL-smart auch deutlich weniger Luft durch, sobald die Klappe selbstständig reguliert habe.
Taktneutrale Fertigung statt manueller Nacharbeit
Neben den Leistungsdaten hebt Regel-air die Vorteile für die Fertigungsprozesse beim Fensterhersteller hervor. Bislang mussten Betriebe das Fensterelement aus dem Produktionszyklus ausschleusen und beiseitestellen, um den Falzlüfter manuell anzubringen. Die Fräsung für den FFL-smart erfolge dagegen vollständig automatisiert und taktneutral – ein Umstand, der nach Unternehmensangaben erhebliche Potenziale zur Produktivitätsverbesserung birgt.
Das Beratungsteam um Verhoeven – darunter Raphael Maas, Marcel Goumans und Energieberater Rainer Venhoven – berechne mit einem eigenen Planungstool die notwendige Lüfterzahl für jedes Projekt.