Die Dresdner Glasbau-Tagung vermittelt jährlich den aktuellen Stand der Technik im konstruktiven Glasbau. Ralph Icks, Geschäftsführer von Scala Glasbau, besucht die Veranstaltung regelmäßig, um auf dem Laufenden zu bleiben – insbesondere bei den Themen Kleben, Planen und Bemessen.
"Wir müssen wissen, was im konstruktiven Glasbau machbar ist". So erläutert Ralph Icks, Geschäftsführer von Scala Glasbau, seine Motivation, regelmäßig an der Fachtagung Glasbau der TU Dresden teilzunehmen. Zudem nutzt er die Gelegenheit, auf der angeschlossenen Fachausstellung Lieferanten und Partner zu treffen. Insbesondere interessieren Icks die Themen rund ums Kleben sowie zur Planung und Bemessung. Der Fachmann ist in der Praxis oft mit nicht geregelten Bauarten konfrontiert, die zustimmungspflichtig sind. Dafür greift er mitunter auf die Leistungen der Prüfhalle des Instituts für Baukonstruktion an der TU Dresden zurück.
Themenvielfalt erhöht Attraktivität
Bei der diesjährigen Tagung stieg die Anzahl der Vorträge, die dafür komprimierter waren. "Durch die größere Vielfalt an Themen erhöht sich die Attraktivität der Veranstaltung", sagt Icks. Vielleicht zieht das in Zukunft weitere Glasbauer an, derzeit repräsentiert Icks auf der Veranstaltung eines von wenigen ausführenden Unternehmen. Für den Glasermeister ist das nicht nachvollziehbar, schließlich lohne sich Weiterbildung. "Auch Handwerker sollten sich weiterbilden müssen, ähnlich wie Sachverständige und Architekten", sagt Icks, der selbst als Sachverständiger tätig ist.
Einen ausführlichen Bericht zur Dresdner Glasbau-Tagung 2017 lesen Sie in der GFF -Maiausgabe, die am 5. April erschienen ist.
