Schneller zur Marktreife Produktentwicklung mit Turboeffekt

Neue Produkte entstehen heute schneller, smarter und effizienter als je zuvor. Neuartige Verfahren wie Simulation und 3D-Druck machen Entwicklungsprozesse transparenter und helfen, Fehler früh zu erkennen und Innovationen zügig auf den Markt zu bringen. Drei Branchenplayer sagen, welche Technologien sie bereits erfolgreich einsetzen – und wie Kunden davon profitieren.

Die Erstellung von Prototypen im 3D-Druckverfahren ist bei Profine Standard. Dabei kommt u. a. das selbst entwickelte Filament Kömmerling Print Flow zum Einsatz. - © Profine

Digitale Werkzeuge haben die Entwicklung neuer Produkte in den vergangenen Jahren grund­legend verändert. Prozesse, die früher viel Zeit und Ressourcen erforderten, lassen sich heute deutlich schneller, präziser und effizienter gestalten. Für die Glas-, Fenster- und Fassadenbranche eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten – von optimierten Abläufen bis zu passgenaueren Lösungen für Kunden, wie exklu­sive Recherchen bei Profine, Schüco und Gealan zeigen.

Profine: Engineering-Prozesse neu gedacht

Die Profine Group setzt bei ihren Prozessen bereits sehr stark auf digitale Zwillinge, Simulation und 3D-Druck. "Dies betrifft alle Engineering-Prozesse – vom Produkt über die Werkzeuge und Betriebsmittel bis hin zur Fabrik", erläutert Frank Helbing, Leiter Konstruktion & CAx PLM/Digitalisierungsbeauftragter. "Unsere digitalen Zwillinge werden mittels FEM- und CFD-Simulation im Entwicklungsstadium auf Herz und Nieren getestet, und Prototypen im 3D-Druckverfahren sind bei uns Standard." Letzteres Verfahren setzt der Hersteller auch für Interim-Produktivprodukte sowie Produktivprodukte mit kleiner bis mittlerer Losgröße ein. "Und das sogar in PVC mit unserem selbst entwickelten Filament Kömmerling Print Flow", unterstreicht er.


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