‚GFF PraxisTalk‘ – der Podcast für Handwerker und Unternehmer, die sich im Bausektor mit dem Werkstoff Glas, dem Fensterbau, der Fassade und der Gebäudehülle beschäftigen. ‚GFF PraxisTalk‘ beantwortet zusammen mit Experten viermal im Jahr wichtige Fragen aus der Branche für die Branche.
Die Folgen können auf den gängigen Streaming-Plattformen gehört werden:
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#12 Betriebsorganisation und Zeitmanagement im Metallbau
In der zwölften Folge unseres Podcasts GFF Praxistalk spricht Chefredakteur Holger Dirks mit Sebastian Windeck, dem Co-Geschäftsführer von Metallbau Windeck aus Kloster Lehnin in Brandenburg. Das zentrale Thema ist die Betriebsorganisation und das Zeitmanagement in dem traditionsreichen, aber zukunftsorientierten Metallbauunternehmen.
Der 130 Jahre alte Betrieb setzt auf flache Hierarchien und das Motto "Einfach machen und einfach machen", um effiziente Prozesse zu gewährleisten. Windeck beleuchtet ferner die Rolle von IT, KI und diskutiert Strategien für persönliches sowie betriebliches Zeitmanagement, z.B. die Eisenhower-Matrix. Zudem gibt er Einblicke in die erfolgreiche Nachwuchsgewinnung durch proaktives Recruiting und die Vermittlung des Werts, den Handwerk hat.
Der Überblick
0:10 Anmoderation von Folge 12 des GFF-Praxistalks mit dem Thema Betriebsorganisation und Zeitmanagement
0:36 Hinweis des Sponsors Aliplast
1:04 Vorstellung des Unternehmens Metallbau Windecks und Begrüßung des Gastes Sebastian Windeck
2:35 Sebastian Windeck spricht über seinen Werdegang im und außerhalb des Unternehmens und die Philosophie der „einfachen“ Betriebsorganisation
05:45 Flache Hierarchien, Kümmerer und Mitarbeiter, die Verantwortung übernehmen: Die Organisationsstruktur bei Metallbau Windeck
07:03 Die Rolle von IT, KI – und die Ausgründung eines eigenen IT-Dienstleisters für Handwerksbetriebe in der Region
10:20 Ansätze zum Zeitmanagement auf persönlicher, betrieblicher und Projektebene – sowie das Prinzip des „internen Kunden“
12:48 Ratschläge für kleinere Metallbaubetriebe: Transparenz, Geschwindigkeit und Flexibilität
14:07 Die Bedeutung von Kundenfokus und eigenverantwortlichen Mitarbeitern
15:53 Strategien zur Nachwuchsgewinnung und -bindung
18:58 Zusammenfassung und Verabschiedung
Der Podcast wird Ihnen präsentiert von Aliplast.
#11 Wenn alte Fenster neues Leben bekommen: Arbeiten in der Denkmalpflege
Andreas Armbrust ist Glasermeister, Sachverständiger – und war viele Jahre Geschäftsführer des Karlsruher Fachbetriebs Glaserei Sand. Anfang 2023 hat er sich aus der operativen Geschäftsführung zurückgezogen, kümmert sich aber weiterhin um sämtliche Aufgaben in der Denkmalpflege, ein Tätigkeitsbereich, in dem er über mehr als 30 Jahre Erfahrung verfügt.
Im GFF PraxisTalk spricht Armbrust über seine Motivation, Erfahrungen und die Herausforderungen bei der Sanierung und dem Nachbau historischer Fenster. Er berichtet über den Austausch mit Denkmalämtern, den Einsatz moderner Materialien wie Vakuumisolierglas und gibt Tipps für Betriebe, die im Denkmalschutz aktiv werden wollen.
Der Überblick
0:12 Vorstellung des Themas Fenster im Denkmalschutz und Begrüßung des Gastes Andreas Armbrust
0:50 Hinweis des Sponsors Aliplast
1:28 Lebenslauf Andreas Armbrust und sein Aufgabengebiet in der Glaserei Sand
2:20 Persönliches Bedürfnis oder Sinn fürs Geschäft? Andreas Armbrust über die Motivation, im Denkmalschutz tätig zu sein
3:37 Warum Armbrust in der Anfangszeit Lehrgeld bezahlen musste
4:20 Wie muss ein Betrieb aufgestellt sein, um das Geschäftsfeld Denkmalpflege erfolgreich bearbeiten zu können?
5:33 Alles andere als Standard: Individuelle Lösungen als tägliche Herausforderung
6:15 Erfahrung ist unbezahlbar, aber auch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind notwendig
7:13 Das Fenster im Denkmalschutz und die Arbeiten an der Schnittstelle. Was macht man am besten selbst?
8:30 Ohne geht es nicht: Man muss sich beim Denkmalamt einen Namen machen
9:22 Austausch mit dem Denkmalamt: Auf Augenhöhe oder behördliche Bevormundung? Man hat es selbst in der Hand
10:08 Projekt in Esslingen, bei dem es um den Umgang mit Thermopen-Scheiben geht
11:02 Reparieren, aufbereiten, energetisch sanieren: Arbeiten im Denkmalschutz rund ums Fenster
12:15 Tägliche Herausforderungen: Techniken und Prozesse entwickeln, aber vor allem jeden Tag dazulernen
12:45 Der Einsatz von Vakuumisolierglas: Verfügbarkeit, Preis, Sonderformen machen noch Probleme
13:48 Ersatz statt Reparieren: Der Nachbau historischer Fenster
14:18 Qualifizierte Partner liefern neue Denkmalschutzfenster zu
14:48 Welche Anforderungen werden an neue Fenster im Kulturdenkmal gestellt?
15:33 Armbrusts Ratschlag an Betriebe, die sich überlegen, im Denkmalschutz tätig zu werden
16:30 Ende
Der Podcast wird Ihnen präsentiert von Aliplast.
#10 Einbruchhemmung – Markt braucht Sachverstand
Volker Schirrmacher, ehem. Inhaber der Schirrmacher-Gruppe, leitet ein Sachverständigen- und Planungsbüro für Einbruchschutz und Energieberatung in NRW und gilt als ausgewiesener Branchenkenner. Im GFF PraxisTalk sprechen wir mit ihm darüber, was Fachbetriebe wissen müssen, um im Bereich erhöhte Sicherheit dauerhaft erfolgreich zu sein, wie das Marktsegment strukturiert ist, was es in Neubau und Sanierung zu beachten gibt und welche Beratungsleistungen Schirrmacher anbietet.
Der Überblick
0:20 Begrüßung des Gastes Volker Schirrmacher
0:50 Hinweis des Sponsors Becker Antriebe
1:10 Markteintritt als Fachbetrieb für erhöhte Sicherheit: Voraussetzungen und Erfordernisse
2:40 Vorbereitung und Eintragung als Errichterbetrieb im LKA-Adressennachweis
5:00 Widerstandsklassen, Charakteristika und Marktstruktur
7:40 Einbruchhemmung im Bestand. Analyse zeigt Potenzial für Nachrüstung im Wohnbau. Welche technischen Optionen gibt es? Verknüpfung Energetische Sanierung und Nachrüstung erhöhte Sicherheit
10:00 Angebotsleistungen für erhöhte Sicherheit. Wie geht der Betrieb am besten vor, welche Leistungen sollten angeboten werden?
13:45 Hinweis des Sponsors Becker Antriebe
14:30 Leistungen, Auftraggeber und Aufgabenbereiche des Planungs- und Sachverständigenbüros. Wie sieht ein typischer Auftrag aus?
18:30 Trend geht zum Retrofit, welche Möglichkeiten gibt es am Fenster, wo liegt das größte Potenzial?
20:00 Kreislaufwirtschaft – Optionen für Fenster, Tür und Glas
25:00 Ende
Der Podcast wird Ihnen präsentiert von Becker Antriebe.
Sonderfolge mit Somfy – Zukunftsweisende Lösungen für ein optimales Raumklima
Die heißen Sommertage nehmen in Deutschland zu. Das zeigen die Daten des Deutschen Wetterdienstes. Laut der Prognose wird es zwischen 2021 und 2050 jährlich 58 - 69 Tage mit einer Außentemperatur von über 25 Grad geben. Zum Vergleich: Von 1961 bis 1990 waren es durchschnittlich gerade einmal 28 Tage!
Die Klimaerwärmung spüren wir allerdings nicht nur draußen, sondern auch in Wohngebäuden. Automatisierter Sonnenschutz kann maßgeblich dazu beitragen, das Wohnklima zu verbessern. Somfy bietet mit Somfy Climate passgenaue Lösungen für den Neubau oder die Sanierung an, um das Wohngebäude zu optimieren. Das Fachhandwerk unterstützt Somfy künftig mit einem neuen Fördermittelservice, um Kunden den bestmöglichen Service anzubieten.
Über Somfy Climate und den neuen Fördermittelservice spricht Handwerker Radio Moderator Max Herrmannsdörfer mit Oliver Rilling. Er ist bei Somfy verantwortlich für strategisches Marketing in der DACH-Region.
Der Überblick:
00:00 – Begrüßung & Einstieg
01:40 – Klimawandel & Hitzetage: Auswirkungen auf Gebäude
06:30 – Somfy Entwicklung: Von Komfort zu Klimaschutz
08:15 – Somfy Climate: Die Technik im Detail
13:45 – Kühlen vs. Heizen: Was kostet wirklich mehr?
17:50 – Energie sparen im Winter
20:30 – Nachrüstung im Bestand leicht gemacht
23:00 – Somfys Service fürs Handwerk
24:30 – Fördermittelservice von Febis
27:15 – BEG-EM 5.1: Das steckt hinter der Förderung
32:00 – Fördermittelservice: Vorteile für Fachbetriebe
35:30 – Zukunftsausblick: KI & Digitalisierung im Handwerk
37:30 – Verabschiedung
Der Podcast wird Ihnen präsentiert von Somfy – Make the move!
#9 Barrierefreies Bauen – Status quo und Zukunft
Rein statistisch lässt sich der Stand der Barrierefreiheit in Deutschland schwer erfassen. Seit Jahren gibt es Initiativen für mehr Barrierefreiheit im Bausektor, das Thema wird auf vielen Fachtagungen diskutiert. Die Zahl der Produkte für das Herstellen von barrierefreien Gebäudeeingängen inkl. Abdichtung und Bauanschluss steigt. Aber es bleibt viel zu tun. Weiterhin sind barrierefreie Zugänge im Neubau eher die Ausnahme, statt die Regel. Wie kann hier Abhilfe geschaffen werden und wer ist dafür in erste Linie verantwortlich? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt dieser Podcastfolge. GFF-Chefredakteur Holger Dirks spricht mit Architektin Kornelia Grundmann, Inhaberin von gabana – Agentur für Barrierefreiheit. Grundmann berät seit Jahren die Baubranche sowie Kunden in Gastronomie und Hotellerie.
Der Überblick:
0:00 Vorstellung und Einführung in das Thema sowie Sponsorenhinweis
1:45 Wo stehen wir heute beim Thema Barrierefreiheit? Aktueller Stand in Deutschland und Österreich. Frau Grundmann unterstreicht, dass barrierefreies Bauen nicht primär mit Behinderung zu tun hat, sondern eine Komfortgeschichte für lebenslanges Wohnen ist.
4:00 Die Rolle von Entscheidern und Bauherren: Frau Grundmann kritisiert, dass die Umsetzung oft an den Entscheidern wie Auftraggebern und Bauherren hängt
4:45 Vorurteil Mehrkosten – wie ist es wirklich?
5:30 Mögliche Vorbehalte und Bedenken bei Akteuren rund um die Bauausführung in der Praxis
6:00 Barrierefreies Bauen – Normen und Gesetze in Deutschland und Österreich
7:00 Anspruch auf Schadenersatz wg. Diskriminierung in Österreich
7:45 Unternehmen ab 400 Mitarbeiter müssen Beauftragten für Barrierefreiheit haben
9:00 Digitale Barrierefreiheit und leichte Sprache
10:30 Beispiele aus der betrieblichen Praxis für barrierefreies Bauen
11:00 Pharmakonzern drängt bei Bauvorhaben in München auf Barrierefreiheit in allen Bereichen. Bewusstseinswandel bei den Mitarbeitern wird aktiv gefördert. Talentförderung hat Priorität
13:00 Vergleich: Kosten von Barrierefreiheit in Neubau und in der Sanierung
15:00 Es braucht das Umdenken. Die langsame Veränderung in den Köpfen der Menschen wird thematisiert und mit der Einführung der Gurtpflicht verglichen
17:00 Angebot an barrierefreien Produkten und Technologien
19:00 Demografischer Wandel und zukünftige Notwendigkeiten. Die Schätzung, demnach in Deutschland zwei bis drei Mio. barrierefreie Wohnungen fehlen, ist untertrieben. Im Neubau muss Barrierefreiheit selbstverständlich sein
22:00 Ende
Der Podcast wird Ihnen präsentiert von ALUMAT.
#8 Flachglasrecycling – Herausforderungen für die Branche
Die Recyclingquote für Flachglasscherben in Deutschland liegt bei 96 Prozent. Künftig muss aber die Menge deutlich steigen, weil immer mehr Produkte auf den Markt kommen, die zum Großteil oder komplett aus Recyclingmaterial bestehen. Dadurch sinkt der CO2-Abdruck des Produkts drastisch. Neben der Mengenerhöhung ist auch der Recyclingprozess an sich noch nicht optimal. In der Praxis entstehen Verunreinigungen durch unsachgemäße Behandlung. Die Flachglasbranche und ihre Zulieferer arbeiten an Lösungen, einige wurden jetzt auf der glasstec in Düsseldorf präsentiert. Wir sprachen mit Jochen Grönegräs vom Bundesverband Flachglas über die künftigen Herausforderungen und mögliche Lösungen sowie die Frage, ob Deutschland sich andere EU-Länder zum Vorbild nehmen kann.
Der Überblick:
0:10 Einleitung und Vorstellung von BF-Geschäftsführer Jochen Grönegräs
0:40 Status quo beim Flachglas-Recycling
1:24 Hohe Recyclingquote von Flachglas mit 96 Prozent, aber nur 19 Prozent der Scherben gehen zurück in die Floatglas-Produktion
2:45 Vorteile beim Einsatz recycelter Scherben in der Produktion: Rohstoffeinsparung, CO2-Einsparung, Energie-Einsparung
3:30 Closed-Loop als Ziel: Menge qualitativ hochwertiger Scherben erhöhen
3:52 CO2-reduziertes Flachglas in Verbindung mit dem Einsatz erneuerbarer Energien in der Produktion
5:50 Worum geht es beim Nachhaltigkeits-Award des BF?
6:30 Energie-Shift (z.B. grüner Wasserstoff) in Floatglas-Industrie ist nicht trivial
8:15 Kritischer Blick auf die Vermarktung CO2-armer Gläser
9:30 Langwieriger Prozess, aber zum Erfolg verdammt
10:30 Kurzfristig werden sich die großen Erfolge nicht einstellen
12:00 Sind die Niederlande einen oder mehrere Schritte voraus beim Flachglas-Recycling?
13:05 Eigenes Unternehmen in den Niederlanden, welches das Flachglas-Recycling zentral organisiert
14:00 Die Verwendung der Scherben ist in den Niederlanden nicht anders als in Deutschland
14:45 Zentrale Organisationen wie Rewindo und A|U|F in Deutschland im Fenster-Bereich: Vorbild für die Flachglas-Industrie?
16:00 Gesetzliche Regelung in den Niederlanden: Jeder neu verkaufte Quadratmeter Isolierglas ist mit Abgabe belegt
16:40 Wie lässt sich der Anteil von im Closed-Loop verwendeten Flachglas-Scherben erhöhen?
17:20 Ablauf des Recyclings im Post-Consumer-Bereich ungenügend: Qualität der Scherben stimmt nicht
18:40 Ziel: Prozesse etablieren, um sauberes Glas zu gewinnen
19:30 Wiederverwendung von Scheiben (Re-Use) als höherwertige Verwendungsstufe am End-of-Life
20:15 Höhere Produktkosten und reduzierte Anforderungen an die visuelle Qualität
20:50 Leuchtturm-Projekte geben die Richtung vor
21:45 Arbeitsintensive Verwertungsschritte: Berücksichtigung in Ausschreibung
22:40 Prognose: Wie wird sich Flachglas-Recycling mengenmäßig in den nächsten zehn Jahren entwickeln?
23:15 Ende
#7 Wilhelm Hachtel – Selbstmanagement im Handwerk: Strukturierte Abläufe, mehr Zeit für das Kerngeschäft. Effektiv und effizient arbeiten anhand von Beispielen.
Wann benötigen selbstständige Handwerksmeister externe Beratung in Sachen Selbstmanagement? Wie sieht die Beratungsleistung aus? In welchen Fällen wird ein Berater konsultiert? Welche Kostenstruktur ist erforderlich, damit der Betrieb wirtschaftlich auf einer soliden Basis steht? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt von Folge 7 unseres Podcasts mit Wilhelm Hachtel, Coach für Selbstmanagement. Hachtel ist Dozent für Meisterschüler im Rollladen- und Sonnenschutz-Handwerk sowie im Raumausstatter-Handwerk. Von 1987 bis 2015 war er Geschäftsführer von MHZ in Leinfelden-Echterdingen. Der Bedarf nach Beratung ist hoch. Hachtel ist nur auf Empfehlung tätig. „Damit habe ich genug zu tun.“ Werbung macht er keine. Das Spektrum der Anfragen reiche vom jungen Existenzgründer bis zum betagten Firmeninhaber, der dringend einen Betriebsnachfolger suche, berichtet Hachtel im Gespräch mit GFF-Chefredakteur Holger Dirks.
Der Überblick:
0:05 Jingle
0:10 Hinweis unseres Partners MHZ
0:29 Begrüßung und Vorstellung des Gesprächspartners Wilhelm Hachtel
1:25 Selbstständige Handwerksmeister müssen bis zu 80 Funktionen bzw. Aufgaben übernehmen im Betrieb
1:45 Komplexität im Handwerk hat über die Jahre immer weiter zugenommen
2:15 Beschreibung: Was ist Selbstmanagement?
2:40 Effektivität und Effizienz sind nicht identisch
3:40 Wo steht das Handwerk in Sachen Selbstmanagement?
4:00 Bespiele aus der Beratung
4:46 Einordnung von Tätigkeiten nach der Kaizen-Lehre
5:40 Geschlossene Prozesse im Handwerk machen Suchzeiten obsolet
6:10 „Wenn der Chef organisiert ist, hat er die mentale Grundlage, den gesamten Betrieb zu organisieren.“
6:30 Selbstmanagement und die daraus folgenden Konsequenzen
8:00 Opportunitätskosten müssen Teil der eigenen Ertragsrechnung sein
8:20 Betriebsübernahme satt Neugründung
9:50 Chef plus Mitarbeiter müssen an einem Strang ziehen
10:20 Mitarbeiter arbeiten im Schnitt 41 Wochen jährlich, aber der Betrieb muss 52 Wochen bezahlen
11:05 Kosten der Arbeit im Schnitt bei 45 Euro
11:30 Preispolitik richtig stellen, Materialeinsatz analysieren
12:30 Den typischen Auftraggeber gibt es nicht
12:45 Wie läuft die Beratung im Regelfall ab? Beispiele aus der Praxis
14:15 Rückmeldungen nach Abschluss der Beratung
14:45 Keine Frage des Geschlechts
15:34 Männer wie Frauen setzen im Allgemeinen erstaunlich konsequent um
17:00 Ab bestimmter Unternehmensgröße mit Kunst der Führung auseinandersetzen
18:38 Ende
#6 Alexandra Heese – Planung und Gewerk: Gute Partnerschaft auf der Baustelle. Heute und in Zukunft
In dieser Folge sprechen wir über die Zusammenarbeit von Planung und ausführendem Gewerk auf der Baustelle. „In der Regel funktioniert die Zusammenarbeit sehr gut“, sagt die Münchner Architektin Alexandra Heese. Sie leitet seit 2013 als geschäftsführende Gesellschafterin die ABH-Architekturbüro Heese GmbH. Im GFF PraxisTalk berichtet sie von ihren Erfahrungen bei der Planung und Ausführung von Bauvorhaben. Sie erläutert, worauf es ankommt im Austausch von Planung und Gewerk, damit beide Seiten ihre Expertise bestmöglich einbringen können. Bereits in der frühen Planungsphase eines Bauvorhabens sollten beide Seiten in stetem Kontakt seien, empfiehlt Heese. Planer setzen auf Gewerk und deren Zulieferer, wenn es darum geht, tiefes Fachwissen über Produkteigenschaften und Lösungen zugunsten des Bauvorhabens anzuwenden. Angesichts des Trends, aus Gründen der Rationalisierung und Fachkräftemangels, Prozessschritte bei Neubau und Sanierung zu digitalisieren, bewertet Heese den Einfluss von Revit und BIM bei der Zusammenarbeit von Planung und Gewerk in der Zukunft.
Der Überblick:
00:00 Begrüßung und Vorstellung des Themas
00:35 Hinweis unseres Partners Aliplast
01:06 Alexandra Heese stellt sich vor
02:35 Fenster und Türen sind neuralgische Punkte in einer Gesamtplanung. Planer muss bei Themen wie Schallschutz, Energieeffizienz, Dichtigkeit usw. eng zusammenarbeiten mit Gewerk, das Produkt bis ins Detail kennt.
04:30 Frühzeitige Zusammenarbeit in Planungsphase hilft, damit später bei Ausführung der Arbeiten keine Probleme entstehen oder Fehler passieren.
05:00 Wie informieren sich Planer über Ausbildung und Kenntnisstand des Gewerks und umgekehrt?
07:00 Planer muss genau wissen, zu welchem Zeitpunkt welche Planungstiefe welche Informationen beinhalten muss. Know-how häufig aus der Objektüberwachung.
08:00 Bauen in Zukunft. Wie verändert die Digitalisierung die Abläufe und Prozesse von Bauprojekten?
09:15 Bedingt durch frühen Zeitpunkt für Festlegung bei Produkten und Bauweisen ist Zusammenarbeit zwischen Planer und Gewerk sowie Hersteller bereits vor der Ausschreibung bzw. vor der Auftragserteilung erforderlich.
11:00 In jedem Gewerk gibt es Marktführer.
11:20 Nischenprodukte und Spezialfälle: gebogene und großflächige Verglasung.
12:40 Wie informiert sich der Planer über Neuentwicklungen im Fensterbau etc?
14:15 Austausch zwischen Hersteller und Planer in der Vereinigung freischaffender Architekten.
15:30 Wie erhalten gelungene Bauprojekte mehr öffentliche Aufmerksamkeit?
18:47 Ende
#5: Christophe Lenderoth – CO2-armer Metallbau als betriebliches Alleinstellungsmerkmal
Fassadenbau der Zukunft: Unter diesem Motto fand am 15. Februar beim Bremer Metallbauunternehmen Lenderoth die Vorstellung der revitalisierten Unternehmensfassade statt, ein deutschlandweites Pionierprojekt für Kreislaufwirtschaft von Lenderoth, Wicona und Saint-Gobain Glass. Realisiert wurde die rund 370 Quadratmeter große Fassade mit einer Pfosten-Riegel-Konstruktion vom Typ Wictec 50 – hergestellt aus der Aluminiumlegierung Hydro Circal 100R. Diese besteht zu 100 Prozent aus End-of-Life-Material. Die Verglasung der neuen Fassade besteht aus Oraé von Saint-Gobain Glass. Das CO2-reduzierte Glas bietet durch die Kombination von Recyclingglas und erneuerbarer Energie einen sehr niedrigen CO2-Fußabdruck von 6,64 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Quadratmeter auf (bei vier Millimeter Glasdicke). Metallbaumeister Lenderoth sieht das Projekt als Startschuss für ein betriebliches Alleinstellungsmerkmal: Bauen mit CO2-armen Materialien. Im GFF-Podcast spricht Lenderoth über die Gründe für das Projekt, dessen Entwicklung sowie die Positionierung des Fachbetriebs in einem Bausegment mit guten Wachstumsaussichten.
Der Überblick:
0:34: Nachhaltige Fassaden-Sanierung – Was heißt das bei Lenderoth genau?
3:05: Die Ziele und Gründe der Sanierung
6:26: Wie die Sanierung bei den Mitarbeitern und im Umfeld ankommt
7:37: Geplante Marketingmaßnahmen von Lenderoth
9:55: Die CO2-armen Produkten Oraé von Saint-Gobain & Hydro Circal von Wicona
13:09: Strategische Aufstellung: Lenderoths Ziele für die Zukunft
#4: Jürgen Benitz-Wildenburg: Klimasicher Bauen in Theorie und Praxis
Auf den Rosenheimer Fenstertagen 2023 stellte das ift das Produktlabel Klimasicher Bauen erstmals der Fachöffentlichkeit vor. Dem ging eine intensive Planungsphase voraus. Das Ziel: Ein Bewertungssystem für Bauelemente, das Endverbrauchern spezifische Informationen liefert über die Nachhaltigkeit des Produkts sowie dessen Resilienz gegen Wetterextreme. Trotz der Vielzahl an Labels und Siegeln auf dem Markt sind viele Endverbraucher überfordert von der Fülle verfügbarer Informationen. Die Folge: Die geplante Investition wird zurückgestellt oder es werden nur einfache Standardprodukte gekauft. Hier setzt das ift Rosenheim an: „Unser Bewertungssystem soll Endverbrauchern die Produktauswahl und den Produktvergleich ermöglichen“, sagt Jürgen Benitz-Wildenburg in Folge #4 des GFF PraxisTalk. Hersteller und Fachbetriebe, die das Label führen, profitieren in Form eines Alleinstellungmerkmals. Teil des Konzepts ist eine Website, welche die Standards des Labels erläutert und sich gezielt an Endverbraucher richtet. Die Site stellt das ift auf der FENSTERBAU FRONTALE im März 2024 in Nürnberg vor.
Der Überblick:
0:10 Begrüßung
0:34 Hinweis unseres Partners GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, München
2:30 2023 präsentierte das ift das neue Produktlabel Klimasicher Bauen
3:10 Bewertungssystem entwickelt für Nachhaltigkeit und Resilienz gegen Wetterextreme
4:50 Umfrage zeigt: Endverbraucher oft überfordert durch Flut an Informationen
6:30 RKI-Studie zeigt Übersterblichkeit in Deutschland infolge von Hitzeperioden im Sommer
9:00 Green Claims Richtlinie der EU soll Greenwashing verhindern
10:30 Pilotphase mit Herstellerbetrieben zur Umsetzung der Labelstandards in der Praxis läuft
12:00 FENSTERBAU FRONTALE 2024: Präsentation einer Muster-Website mit Labelinformationen für Endverbraucher
13:30 Suchfunktion der Website zeigt Endverbrauchern Fachbetriebe in ihrer Nähe
14:30 Herstellern dient Website als Argumentationshilfe bei Gesprächen mit Planern und Architekten
15:00 Schutz für Unternehmen, damit sie nicht zig Labelanforderungen von NGOs etc erfüllen müssen
16:00 Bezug auf bestehende Bewertungssysteme dort, wo es möglich ist
17:00 Aufwand für Unternehmen so weit wie möglich reduzieren
18:00 Ende
#3: Peter Schober: Blick zurück nach vorne
Seit kurzem ist er Pensionär. Zuvor war er mehr als 40 Jahre bei der Holzforschung Austria in Wien mit der Prüfung und Entwicklung von Fenster und Türen sowie deren Einbau beschäftigt. Er betreute eine Vielzahl an F&E- Projekten zum Thema Fenster, Türen und Fassaden. Zudem war Schober in zahlreichen Normenausschüssen und Gremien tätig. Nach dem Ausscheiden aus aktiven Berufsleben blickt Schober im GFF-Podcast zurück auf Wegmarken der Bauelemente-Technik wie die Einführung von Kunststoffprofilen für Fenster und Türen oder Vakuumglas für denkmalgeschützte Projekte. Wo steht die Branche heute angesichts der Herausforderungen für mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz? Welche technischen Verbesserungen haben Zukunftspotenzial und welche Rolle spielen dabei die menschlichen Nutzungsgewohnheiten? Im Gespräch mit GFF-Chefredakteur Holger Dirks ordnet Dipl. HTL Ing. Schober in der Rückschau die Einführung neuer Produktgenerationen ein und gibt den aktuellen Akteuren in der Branche Empfehlungen und Anregungen.
Der Überblick:
0:45 Neuer Alltag – Mehr Raum fürs Privatleben
3:00 Einführung von Kunststoff als Profil für Fenster und Türen
7:00 System zur Darstellung der Umweltrelevanz vergleichbar Energieeffizienz bzw. U-Wert nötig
9:45 Erkenntnisstand in der Schweiz
10:10 Luft und Licht sind Stärken des Fensters
11:00 Mechatronik im Fenster
12:50 U-Wert-Olympiade ist passè
15:00 Vakuumglas als Hybridlösung: Ansatz für heutige Konstruktion
18:20 Wie wird sich der Markt für Vakuumglas in den nächsten fünf Jahren entwickeln?
20:00 Instandhaltung statt Fenstertausch
22:10 Schiebefenster bietet Absatzchancen, siehe Erfolg der Hebeschiebe-Tür
25:00 Ende
#2: Zeitgemäßer Aufbau – wie funktionale Gebäudehüllen mit dem Klimawandel umgehen.
Welche bauphysikalischen Parameter erlauben eine energetisch-korrekte Bewertung der Gebäudehülle? Welche Fenster- und Sonnenschutzsysteme ermöglichen auch 2050 einen guten thermischen Komfort für die Nutzer der Gebäude? Die Repräsentanz transparente Gebäudehülle (RTG) in Berlin leistet Grundlagenarbeit für die künftige Planung bzw. Ausstattung von Gebäuden in Mitteleuropa. Im Auftrag der RTG entstanden schon erste Studien, weitere sind in Arbeit. Welche Erkenntnisse gibt es bereits? Wie wird sich die Arbeit für Planer sowie Fachhandwerk verändern? Darüber sprachen wir mit RTG-Leiter Thomas Drinkuth. Er stellt u.a. Untersuchungsergebnisse zur Prävention gegen Gebäudeüberhitzung im Sommer vor. Sie sind Teil einer Studie, die kurz nach der Aufzeichnung des Podcasts erschien.
Der Überblick:
0:20 Über die RTG
2:50 Wie muss die effiziente Gebäudehülle zukünftig gestaltet sein?
7:50 Die Auswirkung von innen und außen liegendem Sonnenschutz an der Gebäudehülle
12:19 Standards und Richtlinien an die neuesten bauphysikalischen Studienergebnisse anpassen
15:20 Komplexität dynamische Gebäudehülle: Was muss sich verändern?
19:15: Wissenswertes zum Lebenslauf von Thomas Drinkuth
#1: Digitalisierung ist ein permanenter Prozess: Wie halten Handwerksbetriebe Schritt? Gespräch mit Matthias Brack
Projektvisualisierung per Virtual Reality, Ratgeber-Videos bei Youtube, Vorträge über IT im Handwerk: Matthias Brack von Brack Wintergarten in Altusried/Allgäu gilt als Kenner der Materie. Im Gespräch mit GFF-Chefredakteur Holger Dirks berichtet der Handwerksmeister über seine Erfahrung mit digitalen Prozessen im Fachbetrieb. Er gibt Tipps zu der Frage, wie Handwerksbetriebe Schritt halten mit der Digitalisierung, wie das Verhältnis von Aufwand und Nutzen sein sollte und wie oft Datensicherung ratsam ist.
Der Überblick:
0:20 Podcast GFF Praxistalk will Erfahrungsaustausch der Branche fördern, Debatten anstoßen und vertiefen
0:50 GFF zu Gast bei Brack Wintergarten
2:15 "Wie digital müssen wir sein?"
5:35 Wenn der Kunde einen Auftrag erteilt – digitale Geschäftsprozesse im Detail
8:25 Zeitaufwand im Tagesgeschäft
13:00 Wann ist ein Betrieb up to date?
15:20 Wo steht das Handwerk bei der Umsetzung der Digitalisierung?
18:40 Datenverfügbarkeit
20:53 Ende
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