Aus- und Weiterbildung Patrick Löffler: "Ich wollte mich beruflich weiterentwickeln."

Im zweiten Teil unserer Serie mit ausgezeichneten Nachwuchskräften stellen wir Ihnen Patrick Löffler vor, er leitet den Bereich Fenster bei Pracht Living in Oberzent/Odenwald. Für seine guten fachtheoretischen Leistungen in der Meisterprüfung erhielt er den Meister Award der Werner-Stober-Stiftung.

Patrick Löffler hat nach der Schreinerausbildung 15 Jahre als Monteur gearbeitet, inklusive der Montage der Fenster und Produktion. Mit der Zeit reifte in ihm der Wunsch, mehr Bürotätigkeiten zu übernehmen, inklusive Aufmaß und Kundenkontakten. - © Löffler
GFF: Herr Löffler, Sie sind Absolvent der Fachschule in Karlsruhe und im April 2025 für Ihre guten Leistungen im fachtheoretischen Teil der Meisterprüfung mit dem Meister Award der Werner-Stober-Stiftung ausgezeichnet worden. Sie wohnen im Odenwald, Karlsruhe ist da nicht der nächste Weg. War das schon immer Ihr berufliches Ziel, den Meister zu machen und warum haben Sie sich für die Schule des GFF Baden-Württemberg entschieden?

Patrick Löffler: Nach meiner Schreinerausbildung war ich rund 15 Jahre als Monteur tätig sowohl in der Montage von Fenstern als auch in der Produktion. Mit der Zeit reifte der Wunsch, mich beruflich weiterzuentwickeln und stärker in organisatorische und planerische Aufgaben einzusteigen. Dazu gehören Tätigkeiten wie Aufmaß, Projektkoordination und die Kommunikation mit Kunden. Der Meistertitel war für mich der logische Schritt, um Verantwortung übernehmen zu können.

Mit dem Ziel, später eine Leitungsfunktion zu übernehmen?

Ja, das war tatsächlich mein Ziel. Auch privat übernehme ich gern Verantwortung, ich leite unseren Fußballverein im Ort aktiv im Vorstand mit. Beruflich wollte ich mich weiterentwickeln und neue Perspektiven eröffnen. Deshalb habe ich mich für die Meisterschule in Karlsruhe entschieden. Die Schule genießt in unserer Branche einen sehr guten Ruf und ist die einzige in der Nähe, die Glasermeister ausbildet.

Für mich kam daher keine andere Option infrage, auch wenn die Entfernung von rund 100 Kilometern pro Strecke eine Herausforderung war. Diese Investition in meine Zukunft habe ich bewusst in Kauf genommen.

Pracht Living hat verschiedene Geschäftsbereiche, neben den Bauelementen bietet die Firma gehobenen Innenausbau inklusive Küchen und Bädern an. Wie sieht ihr Aufgabengebiet aus?

Bei Pracht steht für Kunden immer die passende Lösung im Vordergrund, das war auch einer der Gründe, warum ich mich für dieses Unternehmen entschieden habe. Gemeinsam mit einem Kollegen, der ebenfalls seinen Meister in Karlsruhe absolviert hat, verantworte ich den gesamten Fensterbereich. Dazu gehört die Kundenakquise, die Planung sowie die Koordination der Montageteams.

Unser gemeinsames Ziel ist es, den Geschäftsbereich Bauelemente weiter auszubauen und nachhaltig zu wachsen. Die Fachkompetenz dafür haben wir im Haus. Wir sind ein junges, engagiertes Team, auch wenn das Unternehmen bereits auf eine 75-jährige Tradition zurückblickt.

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