Der Softwareanbieter Orgadata mit Sitz in Leer firmiert künftig unter neuem Namen. Hinter dem Wechsel steckt mehr als nur ein neues Logo – es geht um die strategische Ausrichtung.

Orgadata, bekannt für die Branchensoftware Logikal, tritt künftig unter dem Namen Forterro auf. Das Unternehmen macht damit seine Zugehörigkeit zur gleichnamigen Unternehmensgruppe auch nach außen sichtbar. Für Kunden soll sich an den bestehenden Geschäftsbeziehungen und Supportstrukturen nichts ändern.
Integriertes Portfolio für die gesamte Wertschöpfungskette
Die Umbenennung bringt nach Unternehmensangaben mehr als nur einen neuen Markenauftritt mit sich. Es geht um die gemeinsame strategische Ausrichtung: Unter dem Dach von Forterro bündelt das Unternehmen seine etablierten Lösungen wie Logikal, Logikal MES, Unilink und Simplytag mit weiteren Angeboten der Gruppe zu einem integrierten Produktportfolio. Dieses soll Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette digital begleiten – von Planung und Kalkulation bis hin zu Fertigung und Prozessintegration.
"Die neue Markenidentität ist ein klares Signal: Wir sind nicht mehr nur ein einzelnes Unternehmen, sondern Teil einer einheitlichen Organisation mit gemeinsamen Ressourcen und einer klaren Vision", sagt Bernd Hillbrands, Gründer von Orgadata und Leiter des Geschäftsbereichs innerhalb von Forterro. Für die Kunden bedeute dies, dass das Unternehmen Branchenerfahrung mit der internationalen Stärke von Forterro verbinde. "So können wir Investitionen in Cloud-Technologien beschleunigen, Supportstrukturen ausbauen und Lösungen entwickeln, die Abläufe vereinfachen, mit den Unternehmen wachsen und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit sichern."
Forterro stärkt Position im Fenster- und Fassadensegment
Die strategische Neuausrichtung steht im Kontext der Gesamtstrategie von Forterro. Das im Jahr 2012 gegründete Unternehmen möchte kleine und mittelständische Betriebe im Produktions- und Handwerksumfeld umfassend mit Softwarelösungen unterstützen. Nach der Akquisition von Orgadata und der zuvor übernommenen BM Group – dem führenden Anbieter von Software für Fenster, Türen und Fassaden in Großbritannien und Irland – hat Forterro seine Marktposition in diesem Segment nach eigenen Angaben deutlich gestärkt.
Unter dem gemeinsamen Dach sollen Innovationen schneller umgesetzt, Synergien genutzt und Kunden in verschiedenen Märkten gezielt unterstützt werden. Forterro beschäftigt mehr als 2.500 Mitarbeitende an über 40 Standorten und betreut mehr als 25.000 Industrieunternehmen mit branchenspezifischen Softwarelösungen.