Im ersten Halbjahr 2022 konnte Oknoplast sowohl Umsatz als auch Gewinn steigern. Mit den Marken Oknoplast, Aluhaus, WnD und Ampuero verzeichnete die Gruppe einen Umsatzanstieg von 37 Prozent auf 193 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr ist ein Umsatz von etwa 350 Millionen Euro geplant.
Die Produkte von Oknoplast sind mittlerweile in 19 Ländern weltweit erhältlich, wobei der Großteil der Verkäufe auf ausländischen Märkten getätigt wird – der Exportanteil macht fast 80 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Auf den deutschen Markt entfällt ein Umsatzanteil von rund elf Prozent. Die Finanzergebnisse zeigen dem Unternehmen zufolge, dass die Nachfrage nach den Produkten der Gruppe und die Attraktivität der Marke weiter steigen. Okoplast plant, seinen Marktanteil in Europa und darüber hinaus systematisch auszubauen.
Die guten Ergebnisse des ersten Halbjahres ermöglichen es der Gruppe, ihren Investitionskurs sowohl in die Infrastruktur als auch in die Entwicklung neuer Produkte beizubehalten. "Innovation ist für uns die Basis. Wir setzen konsequent fünf Prozent des Umsatzes für Forschung und Produktentwicklung ein. Damit folgen wir aktuellen Trends sowie den Kundenbedürfnissen und erweitern systematisch unsere Produktpalette", sagte Mikołaj Placek, Präsident der Oknoplast Gruppe, im Rahmen des Presse-Events Hello Oknoplast #3, das am 10. Oktober 2022 am Hauptsitz von Oknoplast bei Krakau in Polen stattfand. "Die jüngsten Ergebnisse bei Umsatz und Gewinn beweisen, dass dies die richtige Strategie ist."
Ausbau der Produktionskapazitäten
Zu den Investitionen der Gruppe gehört auch der weitere Ausbau des Vertriebsnetzes auf dem polnischen und westeuropäischen Markt, wo das Unternehmen seit vielen Jahren ein starkes Markenimage aufgebaut hat. Mit einer Produktionskapazität von 2,5 Millionen Fenstereinheiten pro Jahr auf 124.000 Quadratmeter Produktionsfläche zählt Oknoplast nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von Fenster- und Türen aus Kunststoff und Aluminium in Europa. In naher Zukunft sollen weitere 10.000 Quadratmeter hinzukommen.
"Unser dynamisches und nachhaltiges Wachstum, das sich in diesem Jahr fortsetzt, spiegelt sich auch in den Mitarbeiterzahlen wider. Im Gesamtunternehmen sind derzeit 3.500 Menschen für Oknoplast tätig, die Anzahl der Fachhandelspartner beträgt ebenfalls 3.500", schließt Mikołaj Placek seinen Halbjahresbericht ab.
Haustüren: Hohe Nachfrage auf dem deutschen Markt
So zeige z.B. die Einführung der neuen Vintage-Linie bei Haustüren von Aluhaus, dass Marktentwicklungen aufgegriffen und umgesetzt werden. "Aluminium-Haustüren in klassischem Design erfreuen sich großer Beliebtheit auf dem deutschen Markt", ergänzt Jens Eberhard, Geschäftsführer von Oknoplast Deutschland. Elf neue Füllungen wurden in das Haustür-Programm aufgenommen. Auch das jüngst eingeführte Fenstersystem aus Aluminium Miru sowie die neue Hebeschiebeanlage HST Motion 82 haben zum Umsatzwachstum beigetragen.
Ebenso konzentriert sich das Unternehmen weiter auf die Verbesserung der Produktwerte zur Energieeffizienz. Das Fenstersystem Ecofusion in 76 Millimeter Bautiefe und die Winergetic-Serie in 82 Millimeter Bautiefe zeichnen sich u.a. durch hohe Wärmedämmwerte aus. Für den deutschen Markt bedeutet das: Viele Produkte, die die Energieeffizienz im Wohnbau erhöhen, werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) durch Förderprogramme unterstützt. Das gelte auch für die meisten Produkte von Oknoplast. Dabei biete das Unternehmen seinen Fachhandelspartnern einen Rundum-Service zu diesen Fördermöglichkeiten, sodass der bürokratische Aufwand für Handel und Kunden gering bleibe.
Mehr zu dem Presse-Event von Oknoplast in Krakau sowie den dort präsentierten Innovationen lesen Sie in der Dezemberausgabe der GFF.
