Werksbesuch bei Finstral Oberrauch: "Wir wollen weiter wachsen."

Seit 2009 betreibt Finstral im italienischen Werk in Oppeano eine Fensterproduktionslinie sowie die Holzbearbeitung. Im Mai ist nun auch eine eigene Isolierglasfertigung in Betrieb gegangen. Das soll der Auftakt für künftige Erweiterungspläne sein.

Joachim Oberrauch führte durch das Werk in Oppeano. - © Kellner

Beim Südtiroler Familienunternehmen Finstral steht alles auf Expansionskurs. Der Hersteller investierte 30 Millionen Euro für die Erweiterung sowie Erneuerung seiner bereits bestehenden Werke. Bislang hat das Unternehmen dadurch seine Produktion um zwölf Prozent gesteigert. "Unser Ziel ist, unsere Produktion im Jahr 2023 um 25 Prozent zu steigern", sagt Joachim Oberrauch, Präsident des Finstral-Verwaltungsrats, Sohn des Gründers und Leiter der Produktentwicklung.

Große Umsatzzuwächse

Bereits im Jahr 2021 konnte der Fensterhersteller einen Umsatz von 220 Millionen Euro verzeichnen. Auch für das Jahr 2022 sind die Zahlen gut. "Wir rechnen dieses Jahr mit einem Umsatz zwischen 260 und 270 Millionen Euro", sagt Oberrauch. Nicht nur die Umsatzzahlen des Unternehmens hätten sich gesteigert. Beschäftigte Finstral im Mai 2020 zirka 1.400 Mitarbeitende, so sind es aktuell zirka 1.600 Mitarbeitende.

Insgesamt produziert Finstral in 14 Werken in Deutschland und Italien seine Fenster – ein weiteres neues Werk in Spanien ist bereits in Planung. "Wir wollen wachsen und zum führenden Premium-Hersteller für Fenster, Haustüren und Wintergärten in Europa werden", betont Oberrauch.

Neue Isolierglasfertigung

Damit das Unternehmen seine Ziele erreicht, hat es in den vergangenen Jahren seine Standorte erneuert. So wurden zirka 20 Millionen Euro in die Erweiterung des Werks in Oppeano investiert. Es entstand innerhalb von neun Monaten, auf einer Fläche von 9.500 Quadratmetern eine Fertigungshalle, wo nun seit Mai Isolierglas hergestellt wird. "Unser Glas beziehen wir von Saint Gobain. Das Unternehmen liefert uns seine Gläser aus deren Werk in Pisa", erklärt Oberraucher während der Führung über das Betriebsgelände. "Wir verarbeiten das klassische Wärmeschutzglas sowie Eclaz."

Außerdem fertige das Unternehmen drei verschiedene Arten von Sonnenschutzgläsern.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der kommenden Novemberausgabe der GFF.