Foppe hat in Lengerich ein vollautomatisches Profil-Bearbeitungszentrum in Betrieb genommen. Hier lesen Sie, inwiefern das Metallbaubetrieben und Fassadenbauern zugutekommt, die unter großem Wettbewerbs- und Termindruck stehen.
Produktionsleiter Florian Foppe sagt: „Das neue Bearbeitungszentrum ermöglicht es uns, Aluminiumprofile für unsere Kunden wirtschaftlicher und schneller zu bearbeiten – in einer besseren Qualität.“ Der Spezialist mit Sitz in Lengerich reagiert damit eigenen Angaben zufolge auf die zunehmend hohen Kundenanforderungen, gerade vonseiten des Fassadenbaus. Immer anspruchsvoller sind die Konstruktionen für Fenster und Fassaden, viele Architekten haben sich vom Zeichenbrett verabschiedet und arbeiten mit rechnerbasierter 3D-Planung.
Profilzuschnitte mit der CNC
Foppe Metallbaumodule bietet dieser Entwicklung entsprechend CNC-basierte Profilzuschnitte in verschiedenen Winkeln, mit Bohren und Fräsen von allen Seiten, einer Bearbeitung der Profilenden etc. Es sei ein großer Vorzug der Automatisierung, dass der Fertigungsprozess für die Profile komplett über das Bearbeitungszentrum laufe. Weder das Werkstück noch die Datensätze wandern von Maschine zu Maschine. Das vereinfacht die Prozesskette, die mit nur einem Datensatz hinterlegt ist. Der lässt sich etwa im Fall von Nachbestellungen ebenso jederzeit abrufen wie bei aktuell erforderlichen Änderungen. Florian Foppe weist darauf hin, dass sich die Lösung keineswegs nur für Großkunden eigne: „Mit der neuen Anlage laufen große Aufträge von der Profilbereitstellung über die Dateneingabe bis hin zur Verarbeitung effizienter durch. Kleinstaufträge lassen sich bündeln, damit profitieren kleinere Kunden von den Vorteilen einer industriellen Fertigung.“
