Auf der EPPA-Mitgliederversammlung in Potsdam haben die Mitgliedsunternehmen turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Künftig stehen Daniel Andreas, Leiter Nachhaltigkeit bei Schüco Polymer Technologies, und Hermann Schmitz, Leiter Technologie & Innovation bei der Veka, an der Spitze des Verbands.
Andreas und Schmitz übernehmen das Amt von Patrick Seitz (Aluplast) und Götz Schmiedeknecht (Salamander Industrie-Produkte), die den Verband über viele Jahre hinweg geprägt haben. Seitz war insgesamt zwölf Jahre im Vorstand aktiv – davon acht Jahre als Vorsitzender. Schmiedeknecht unterstützte ihn seit 2017 als stellvertretender Vorsitzender.
In ihrer Amtszeit wurden wichtige Weichen gestellt: Der Verband engagierte sich verstärkt in der Normungsarbeit für Kunststofferzeugnisse, unterstützte aktiv die Gütegemeinschaft Kunststoff-Fensterprofilsysteme (GKFP) sowie EPPA Europe in Brüssel und gründete schließlich EPPA Deutschland. Das Ziel war es, dem Kunststofffenster eine stärkere politische Stimme zu verleihen – als Brücke zwischen Brüssel und Berlin.
Neuer Vorstand will Kurs fortsetzen
Die Mitgliederversammlung würdigte das langjährige Engagement der beiden scheidenden Vorstände mit großem Dank. Ihr Einsatz habe entscheidend dazu beigetragen, das Kunststofffenster als nachhaltiges Bauprodukt europaweit zu etablieren.
Der neue Vorstand hat sich vorgenommen, diesen Kurs fortzusetzen. Auch künftig will EPPA Deutschland die Interessen der Branche gegenüber Politik, Behörden und Partnerverbänden aktiv vertreten. EPPA Deutschland entstand 2023 aus dem Qualitätsverband Kunststofferzeugnisse (QKE), der 1963 gegründet wurde. Seit jeher setzt sich der Verband für die Qualitätssicherung von Kunststoffprodukten ein – insbesondere durch die RAL-Gütesicherung. Dieses Engagement habe wesentlich zum Erfolg des Kunststofffensters beigetragen und bleibe auch in Zukunft ein zentrales Anliegen.
