Zirka zwei Jahre nach dem Spatenstich feiert Forster Profilsysteme die Eröffnung des Forster Campus im Schweizerischen Romanshorn. GFF war beim Medientermin zu diesem Anlass heute vor Ort, am Samstag folgt ein Tag der offenen Tür.
Der neue Firmenstandort liegt zirka zehn Kilometer vom bisherigen Firmensitz in Arbon entfernt. 52 Millionen Franken hat der Hersteller von Stahlprofilsystemen in den Neubau investiert, der auf mehr als 30.000 Quadratmetern neue Maßstäbe in den Bereichen Design, Technologie und Nachhaltigkeit setze.
Der neue Campus besteht aus drei unterschiedlichen Baukörpern. Produktions- und Logistikhalle mit Hochregallager ist der größte Bau. Im angrenzenden Technologiezentrum finden sich das Schulungszentrum, die Produktionswerkstatt und ein Testcenter. Als drittes fügt sich der Bürobau in das Gebäudeensemble ein.
Das neue Gebäudeensemble ist laut Forster das erste in der Schweiz, das mit dem international renommierten LEED-Zertifikat Gold für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet ist. Das neue Bürogebäude auf dem Gelände habe sogar Platin-Level für die Nachhaltigkeit erreicht.
Folgende Maßnahmen sorgen u.a. für die Nachhaltigkeit des Campus: Es wurden zirka 1.900 Tonnen Stahl verbaut, der in der Produktion deutlich weniger CO2-Emissionen verursacht als herkömmlicher Stahl. Die für die Produktion benötigte Energie erzeugt eine Photovoltaikanlage. Diese produzierte allein im Mai 2024 so viel Strom, dass damit mehr als 40 Haushalte ein Jahr lang versorgt werden könnten.
Bei den Produktionsanlagen werden ausschließlich geschlossene Kühlkreisläufe verwendet, was den Wasserverbrauch erheblich reduziert. Auch im Detail wurde ressourcenbewusst gedacht: Der Garten wird mit Regenwasser gepflegt, das nicht zuletzt auch die Toilettenspülung speist. Für das Wohlbefinden der Mitarbeiter sorgen Erholungszonen innerhalb und außerhalb des Gebäudes.
Was den neuen Forster Campus im Detail auszeichnet, lesen Sie in der nächsten GFF.
