Dank einer patentierten Konvektionstechnologie sorgen die Vorspannöfen eines italienischen Maschinenbauers für Energieeinsparungen von bis zu 20 Prozent. Eine Kleinserie ist speziell auf die Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten.
Mit der Serie ATS 4.0 präsentiert Mappi einen effizienten Vorspannofen, der die Temperatur dank des Multizone Heizsystems automatisch über Sensoren überwacht. Dadurch bleibt sie konstant und gelangt nur in Bereiche, in denen Glas vorhanden ist. Die Maschine verarbeitet Formate von 1.500 mal 3.800 bis zu 3.300 mal 6.000 Millimeter. Die Innentemperatur des Ofens wird mit einer Genauigkeit von plus/minus ein Grad Celsius geregelt: Das verhindert nach Herstellerangaben die Überhitzung der Keramikrollen und vermeidet Ausfallzeiten zur Anpassung der Temperatur. Indem der Ofen den Luftdruck in einzelnen Segmenten moduliert, erziele er Energieeinsparungen von bis zu 20 Prozent. Die Anlage vereinfache die Inbetriebnahme. Diese dauere eine Stunde, was Kosteneinsparungen von bis zu 50 Prozent mit sich bringe. Nicht zuletzt sorge der Tab Service für einen weltweit verfügbaren 24/7 Online Support.
Die Keramikrollen werden durch den Gleichstrommotor auf 1/1.000 Millimeter genau angetrieben, so dass Pufferzeiten, Getriebespiel und damit Markierungen auf dem Glas verhindert werden. Die Rollen werden von bürstenlosen Motoren gesteuert, um eine genaue Positionierung zu gewährleisten. Die Geschwindigkeit wird automatisch geregelt, so dass Verformungen und Beschädigungen an der Glasoberfläche ausgeschlossen sind.
Verarbeitet alle beschichteten Gläser
Ein Vorspannofen erzeugt Wärme, deshalb muss er die Fähigkeit besitzen, sowohl die Wärme als auch die Luftströme auf dem Glas optimal zu steuern: Dafür sorgt das von Mappi speziell entwickelte und patentierte GHBS Xtreme Profile Convection System. Es verbessere die Qualität des Glases in Bezug auf optische Verzerrungen, die Ebenheit der Scheiben und Oberflächenfehler. Zudem erhöhe es die maximal möglichen Abmessungen der temperierbaren Scheiben und reduziere die Zykluszeiten. So ließen sich alle beschichteten Gläser der neuesten Generation einschließlich Low E mit einer Emissivität von 0,01 verarbeiten.
Für kleine und mittelständische Unternehmen hat Mappi die Fox Serie entwickelt. Die kompakten Öfen verarbeiten Formate von 1.050 mal 2.300 bis 1.500 mal 3.200 Millimeter. Trotz ihrer geringen Größe gewährleisten die Maschinen ein hohes Maß an Qualität und Wirtschaftlichkeit. Sie enthalten alle wichtigen Innovationen der von Mappi entwickelten Technologien wie die Steuerung einzelner Heizzonen mit einer Anbindung an Thermoelementdaten, die automatische Heizzonenverwaltung zur Vermeidung von Überhitzung, eine unabhängige Steuerung der Motoren des Förderbands für die Heizstrecke und die Quenchstrecke sowie einen Ventilator, der von Gleichstrommotoren angetrieben wird, mit einer elektronischen Drehzahlregelung, die eine erhebliche Energieeinsparung ermöglicht.
Mehr als 400 Öfen in 50 Ländern
Im Jahr 1993 gegründet, blickt Mappi auf 25 Jahre Erfahrung in der Glasindustrie zurück. Damals hatte Gründerin und CEO Nancy Mammaro eine Vision: Sie wollte der Branche hochwertige Härteanlagen und Laminiermaschinen anbieten, die Qualität ohne Kompromisse versprechen. Bis heute hat das Maschinenbauunternehmen mehr als 400 Öfen in über 50 Ländern installiert. Mappi beschäftigt aktuell zirka 60 Mitarbeiter, hat zwei Niederlassungen in Italien und Florida sowie mehr als 30 Partner weltweit.