Am 26. Juni 2020 verabschiedete die Staatliche Fachschule Weilburg-Hadamar am Standort der Glasfachschule Hadamar in einer Feierstunde 20 frischgebackene Handwerkerinnen und Handwerker in vier Ausbildungsberufen.
Unter Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften versammelten sich die Absolventen in Begleitung ihrer Partner, Eltern und Geschwister in der Mehrzweckhalle der Glasfachschule. Auch das Kollegium war nahezu vollständig vertreten. Gebührend gefeiert wurden vier Glaser/-innen, sechs Glasapparatebauer/-innen und zehn Glasveredlerinnen der Fachrichtungen Glasmalerei und Kunstverglasung sowie Kanten- und Flächenveredlung.
Das Programm, durch welches Klassenlehrer Andreas Otto führte, begann mit einer Ansprache von Studiendirektor Holger Schmidt, dem kommissarischen Leiter der Staatlichen Fachschule Weilburg-Hadamar. Dieser beglückwünschte die Absolventen zu ihrem Abschluss in den Glasberufen, welche ein hohes Maß an theoretischen und praktischen Kenntnissen und Fertigkeiten erforderten. Mit dem indischen Gleichnis vom Tempel der 1.000 Spiegel ermunterte der Schulvertreter die Junghandwerker zu positivem Denken: „Wer positiv denkt, geht mutiger, freundlicher, entspannter und glücklicher durchs Leben.“ Studiendirektor Burkhard Meuser, der Standortleiter der Hadamarer Glasfachschule, beglückwünschte die Nachwuchshandwerker dazu, die dreijährige Ausbildung durchgezogen zu haben, und betonte den aktuellen Fachkräftemangel, der ihnen gute Aussichten verspreche. Mit dem Song „An guten Tagen“ von Johannes Oerding forderte er sie auf, nach vorne zu schauen. Er wünschte den jungen Erwachsenen zahlreiche dieser guten Tage in ihrer beruflichen Zukunft, die sie eventuell für eine Weiterbildung zum Techniker oder Meister nach Hadamar zurückführe. In Hinblick auf die Unterstützung der Politik für Start Up-Unternehmen ermunterte er sie auch zum Schritt in die Selbstständigkeit – über die Ansiedelung von Betrieben der Glasbranche im Hadamarer Raum würde sich die Glasfachschule ganz besonders freuen.
Ehrung der fünf Besten
Nach der Zeugnisvergabe durch die Klassenlehrer Kerstin Schaus sowie Andreas Otto erhielten die Jahrgangsbesten der Ausbildungsberufe eine Ehrung:
- Glasapparatebauerin Maria Voß, Durchschnittsnote 1,0
- Glaserin Sarah Hunnenmörder, Durchschnittsnote 2,3
- Glasveredlerin, Fachrichtung Kanten- und Flächenveredlung, Delia Stünitz, Durchschnittsnote 1,2
- Glasveredlerin, Fachrichtung Glasmalerei und Kunstverglasung, Marla Hammerdinger, Durchschnittsnote 1,1
Mit der Möglichkeit, sich einen Eindruck von den sehenswerten Gesellenstücken zu verschaffen und bei Sekt, Kaffee sowie Kuchen ein wenig zu verweilen, schloss der offizielle Teil der Veranstaltung.