Technologische Vielfalt dank glasklarer Klebstoffe Neue Dimensionen für die Designfreiheit

Glasklare Klebstoffe, die hohen Ansprüchen an die Ästhetik und Langzeitbeständigkeit von Fassaden, Geländern und Glasduschen gerecht werden und die Klebung möglichst unsichtbar gestalten, liegen im Trend. Das stellt Hersteller vor neue Herausforderungen.

Mit dem 3D Glass von Press Glass und dem glasklaren Klebstoff Dowsil TSSA lassen sich Glasfassaden ohne sichtbare Konstruktionsdetails realisieren. - © Press Glass

Der Siegeszug hin zu mehr Transparenz, filigranen Konstruktionen, großen Glasformaten und einem rahmenlosen Design im Fassadenbau scheint unaufhaltsam. Zudem wird die Technik immer komplexer – insbesondere in Europa steigen Anforderungen an Energieeffizienz, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit.

Dialog zwischen den Disziplinen

In dem Zusammenhang gewinnt die geklebte Structural Glazing (SG)-Fassade an Popularität. Verklebung und Abdichtung werden jedoch oft als optisch trennende Elemente empfunden. "Diese glasklar zu machen, ist der heilige Gral der Designfreiheit", sagt EMEA Marketing Manager Markus Plettau für High Performance Buildings bei Dow. "Die Kunst besteht darin, unsichtbar zu kleben, Glasbohrungen und thermische Schwachpunkte zu optimieren, Glasverbindungen und Abdichtungen transparent zu gestalten und dabei die sehr hohen technischen Anforderungen zu erfüllen."

Silikon für punktuell gehaltene Fassaden

Die erste Technologie, die Dow in den Markt gebracht hat, ist Dowsil Transparent Structural Silicone Adhesive (TSSA), ein hochfestes, aber elastisches, glasklares Silikon für punktuell gehaltene Fassaden. Dieses kann nach Herstellerangaben um das Zehnfache größere Designspannungen und um das 50-Fache höhere Permanentlasten aufnehmen. Es komme ohne Glasbohrungen aus, minimiere Wärmebrücken und sei ideal für gebogenes Glas in der Fassade.

Mehr über die Trends und Neuentwicklungen im Bereich des glasklaren Klebens lesen Sie im Wunschthema der Dezemberausgabe von GFF .