Absturzsicherung und Einbruchhemmung im Griff Mit Lasche und Kleber auf Nummer sicher

Absturzsicherung bietet das Illbruck Vorwandmontage-System durch die Absturzsicherungslasche aus verstärktem, feuerverzinktem Stahl. Wie Monteure einbruchhemmende Fenster bis RC3 sicher befestigen, erläutert GFF im Praxistipp.

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    Die zu verklebenden Werkstoffzargen des Illbruck-Vorwandmontage-Systems gibt es für drei Ausladungstiefen. In diesen Rahmen montierte Fenster erfüllen Einbruchhemmung bis Widerstandsklasse RC3 sowie weitere anspruchsvolle Aufgaben.
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    1. Schritt: Schrauben Sie die Lasche entweder verdeckt an den Blendrahmenrücken oder fixieren Sie sie in der typischen Durchsteckmontage durch das Bohrloch des Fensterrahmens hindurch mit einer Siebeneinhalb-Millimeter-Distanzbefestigungsschraube.
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    2. Schritt: Schneiden Sie das Dichtungsband TP652 Ill­mod Trioplex+ im Bereich der Absturzsicherungslasche FX760 T-förmig auf und legen Sie es so um die Lasche, dass die luftdichte Abdichtungsebene umlaufend vollständig geschlossen ist.
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    3. Schritt: Setzen Sie das Fenster in den Rahmen des Vorwandmontage-Systems ein und richten Sie es aus. Die Konstruktionszargen des Systems befestigen Sie zuvor um die Fensteröffnung herum; die Klebung trägt die Lasten linienförmig ab.
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    4. Schritt: Verankern Sie die Lasche entsprechend der Einsatztabelle mit zwei Siebeneinhalb-Millimeter-Distanzbefestigungsschrauben im Mauerwerk – unter Beachtung der Randabstände. Die Lasche lässt sich bis 30 Millimeter Fugenbreite aufbiegen.
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    1. Schritt: Sparen Sie das Multifunktions-Dichtungsband Illmod Trioplex+ raumseitig an den vorgezeichneten Verklotzungspunkten aus, so dass eine dreieckige Ausnehmung für die spätere einbruchsichere Verklotzung entsteht.
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    1. Schritt – Ergebnis: Sparen Sie das Multifunktions-Dichtungsband Illmod Trioplex+ raumseitig an den vorgezeichneten Verklotzungspunkten aus, so dass eine dreieckige Ausnehmung für die spätere einbruchsichere Verklotzung entsteht.
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    2. Schritt: Sobald das Dichtungsband die Fuge vollständig verschlossen hat, verfüllen Sie die Ausnehmungen mit Illbruck SP351.

Effektive Einbruchhemmung und 100-prozentige Absturzsicherung waren bei der Fassade des Studenten-Wohnhauses in Berlin-Oberschöneweide im Mittelpunkt gestanden – zwei anspruchsvolle Aufgaben für die Vorwandmontage. Frank Wessel Fensterprojektierung, Berlin, setzte bei der Erfüllung dieser Anforderungen auf das Illbruck Vorwandmontage-System.

Drei Anforderungen erfüllt

Viele großformatige Fenster prägen das Studenten-Wohnhaus an der Spree. Die 1,76 mal 1,81 Meter großen, dreifach verglasten Kunststoff-Fensterelemente sind schwer und müssen auf Jahre sicher in der Dämmebene vor der Betonwand sitzen, statisch ebenso wie bauphysikalisch. "Die Fensterelemente bestehen aus einem beweglichen Fensterflügel plus zwei festverglasten Feldern, die beide auf der niedrigen Brüstung aufsetzen", beschreibt Fensterbauer Frank Wessel. Daher habe der Personenschutz eine wichtige Rolle gespielt.

Neben der Absturzsicherung standen Schall- und Einbruchschutz im Vordergrund; für alle drei Aspekte gibt es das Illbruck Vorwandmontage-System. Es bietet laut dem Anbieter CPG (ehem. Tremco Illbruck) Einbruchhemmung gemäß RC3 ohne Zusatzmaßnahmen und ermöglicht in Kombination Schallschutz bis Klasse 5 und Absturzsicherung nach ETB sowie DIN 18008-4.

Geprüfte Absturzsicherungslasche

Das Vorwandmontage-System besteht aus Konstruktionszargen, die der Monteur um die Fensteröffnung herum befestigt. Drei verschiedene Typen bieten Auskragungen zwischen 35 und 200 Millimeter. Im Studenten-Wohnhaus kam Zargentyp 2 für eine Ausladung bis 90 Millimeter zum Einsatz. Funktionales Herzstück der Absturzsicherung ist die Absturzsicherungslasche Illbruck FX760 aus verstärktem, feuerverzinktem Stahl.

Diese erfüllt laut CPG die baurechtlichen Sonderanforderungen an absturzsichernde Elemente nach der ETB-Richtlinie und DIN 18008-4 – bis 30 Millimeter Fugenbreite. Die Lasche sei für alle Montagesituationen, Mauerwerksarten und Rahmenmaterialien – von PVC über Holz bis Aluminium – erfolgreich getestet.

Umsetzung mit Einbruchhemmung

Wie einfach die absturzsichernde Fenstermontage mit der Lasche FX760 und in Kombination mit dem Multifunktions-Dichtungsband TP652 Illmod Trioplex+ gelingt, erläutert GFF Schritt für Schritt im Praxistipp. Für die zusätzliche Sicherheit einer Einbruchhemmung bis RC3 verwenden Monteure den Fenstermontagekleber Illbruck SP351, mit dem sie problemlos einen ift-geprüften Spritzklotz herstellen und die Fenster einbruchhemmend befestigen. Wie der Monteur Dichtungsband und Kleber verarbeitet, behandelt die zweite Schritt für Schritt-Anleitung weiter unten als eigenen Vorgang.

Montage Absturzsicherungslasche Schritt für Schritt

1. Schritt: Schrauben Sie die Lasche entweder verdeckt liegend an den Blendrahmenrücken oder fixieren Sie sie in der typischen Durchsteckmontage durch das Bohrloch des Fensterrahmens mit einer Siebeneinhalb-Millimeter-Distanzbefestigungsschraube.

2. Schritt: Schneiden Sie das Dichtungsband TP652 Ill­mod Trioplex+ im Bereich der Absturzsicherungslasche FX760 T-förmig auf und legen Sie es so um die Lasche, dass die luftdichte Abdichtungsebene umlaufend vollständig geschlossen ist.

3. Schritt: Setzen Sie das Fenster in den Rahmen des Vorwandmontage-Systems und richten Sie es aus. Die Konstruktionszargen des Systems befestigen Sie zuvor um die Fensteröffnung herum; die Klebung trägt die Lasten linienförmig ab.

4. Schritt: Verankern Sie die Lasche entsprechend der Einsatztabelle mit zwei Siebeneinhalb-Millimeter-Distanzbefestigungsschrauben im Mauerwerk – unter Beachtung der Randabstände. Die Lasche lässt sich bis 30 Millimeter Fugenbreite aufbiegen.

Anwendung Spritzklotz Schritt für Schritt

1. Schritt: Sparen Sie das Multifunktions-Dichtungsband Illmod Trioplex+ raumseitig an den vorgezeichneten Verklotzungspunkten aus, so dass eine dreieckige Ausnehmung für die spätere einbruchsichere Verklotzung entsteht.

2. Schritt: Sobald das Dichtungsband die Fuge vollständig verschlossen hat, verfüllen Sie die Ausnehmungen mit Illbruck SP351.