Blick in die Fertigung Mit dieser Maschine arbeitet Kriegl Fensterbau

Welche Vorteile bringen Maschinen bei der Fensterfertigung? Im Titelthema der Märzausgabe beschäftigen wir uns mit dem Einsatz von Maschinen und Software in der Fensterfertigung. Sebastian Kriegl, Inhaber von Kriegl Fensterbau in Isny, nutzt seit 2014 eine Anlage der Baureihe UniLine von Biesse. Wir waren vor Ort und haben uns seine Produktion angeschaut.

Sebastian Kriegl ist sehr zufrieden mit seiner Biesse Anlage und plant bereits eine Erweiterung. - © Kellner

Seit mittlerweile zirka acht Jahren ist das Bearbeitungszentrum UniLine von Biesse im Besitz von Sebastian Kriegl. Der Inhaber von Fensterbau Kriegl in Isny investierte in die Anlage, um seine Fertigung zu verändern. Außerdem war die Winkelanlage, die sein Vater angeschafft hatte, in die Jahre gekommen. "Ich habe mich dazu entschieden, in Richtung Einzelfertigung zu gehen, deswegen fiel die Wahl auf die UniLine von Biesse", erklärt Kriegl.

Einlernen der Mitarbeiter

Um den richtigen Umgang mit der Maschine zu erlernen, gingen er und weitere Mitarbeiter auf eine mehrtägige Schulung. "Wir lernten dort alles, was wir brauchen, um die Maschine zu bedienen. Das war am Anfang nicht einfach, denn man muss sich erst mal damit zurechtfinden", betont Kriegl. "Heute ist unsere UniLine aus der Fertigung nicht mehr wegzudenken." Nicht jeder Mitarbeiter kommt mit der Maschine zurecht. "Einer meiner Mitarbeiter hat den Lehrgang abgebrochen, er arbeitet auch heute noch bei uns, aber nicht an der Maschine."

Fensterfertigung von der Pike auf

Auch die Auszubildenden in Kriegls Fensterbaubetrieb erlernen das Handwerk noch von Grund auf, ohne an der Maschine zu arbeiten. "Meine Auszubildenden sägen, fräsen und leimen noch alles von Hand. Später dürfen Sie dann auch die Maschine verwenden – wenn das Handwerk sitzt", erklärt Kriegl. Nach erfolgreichem Abschluss bindet er die Auszubildenden gerne an seinen Betrieb, dem Fachkräftemangel wirkt er so entgegen.

Details zur Fertigung bei Fensterbau Kriegl lesen Sie in der GFF-Märzausgabe, die am 9.3. erscheint.