Lisec blickt auf einen erfolgreichen Auftritt bei der glasstec 2026 zurück – zirka 7.000 Besucher informierten sich am Messestand über Neuheiten für die Flachglasverarbeitung. Zugleich feierte das österreichische Unternehmen ein besonderes Jubiläum.
Lisec zieht nach eigenen Angaben eine positive Bilanz der glasstec 2026 in Düsseldorf. Vom 20. bis zum 23. Oktober präsentierte das Unternehmen in Halle 17 sein Portfolio für die Flachglasverarbeitung – und feierte gleichzeitig sein 65-jähriges Bestehen unter dem Motto 65 years of experience – shaping the future. Zahlreiche Auftragseingänge und intensive Fachgespräche hätten die vier Messetage geprägt, teilt das Unternehmen.
Isolierglaslinie und Laseranlage im Fokus
Im Zentrum des Messeauftritts stand das Zusammenspiel von Maschinen, Software und Service entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Besonderes Interesse weckte dem Unternehmen zufolge eine Isolierglaslinie, die mehrere Weiterentwicklungen vereinte. Dazu zählte der Applikator TPA-B für thermoplastische Abstandhalter, ergänzt durch Technologien zur Prozessüberwachung und Qualitätssicherung.
Auch die automatisierte Logistik spielte eine zentrale Rolle: Mit dem System IG-sort zeigte Lisec eine Lösung zur Nass-Sortierung von Isolierglaselementen. Es verbinde Produktions- und Logistikprozesse und unterstütze die kontrollierte Aushärtung, Weiterverarbeitung und Kommissionierung der Elemente.
Ein weiterer Blickfang war die Laseranlage LSP-A zur vertikalen Bearbeitung von Glasoberflächen. Mit ihr lassen sich individuelle Designs präzise auf Glas lasern. Live-Demonstrationen am Stand hätten zahlreiche Fachbesucher angezogen.
Doppelstock-Sortiersystem als Neuheit
Erstmals der Öffentlichkeit präsentierte Lisec das Puffer- und Sortiersystem ASM-DS mit Doppelstock-Speicher. Das stationäre System schaffe zusätzlichen Speicherraum für Glasscheiben bis 1.300 Millimeter Höhe, ohne dafür mehr Stellfläche zu beanspruchen. Doppelstockmodule ließen sich mit bestehenden Einzelstockmodulen kombinieren und in vorhandene Anlagen integrieren. Damit verbinde ASM-DS eine kompakte Bauweise mit hoher Lagerkapazität und unterstütze eine effiziente Nutzung der Produktionsfläche.
Software und Service als Schwerpunkte
Neben den Maschinen bildeten digitale Lösungen einen wichtigen Schwerpunkt. Mit der Produktionsplanungssoftware lis.prodplanning 4 stellte Lisec die nächste Generation seiner Planungstools vor. Ein Fokus lag auf dem KI-unterstützten Automatic Scheduling. Ergänzend dazu präsentierte das Unternehmen mit lis.rackmgmt 4 eine Lösung zur Gestellverwaltung. Das Ziel der aktuellen Softwaregeneration sei ein durchgängiger Material- und Informationsfluss vom Auftragseingang bis zur Auslieferung.
Auch der Servicebereich war umfassend vertreten. Im Mittelpunkt standen Angebote wie Liserv, Training, Preventive Maintenance, Ersatzteile, das Programm Longlife und das Kundenportal My Lisec. Lisec möchte seine Kunden nicht nur bei der Investition in Anlagen begleiten, sondern über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Litros feiert Messepremiere
Erstmals auf der glasstec vertreten war auch Litros. Die eigenständige Marke von Lisec präsentierte dem internationalen Fachpublikum ihr Produktportfolio aus Maschinen und Software für die Flachglasverarbeitung. Das große Interesse habe sich in mehreren Auftragseingängen widergespiegelt.
Jubiläum mit Tortenanschnitt und Kundenevent

Die glasstec bot zugleich den Rahmen, um das 65-jährige Firmenjubiläum zu feiern. Ein Höhepunkt war der feierliche Tortenanschnitt am Mittwoch und Donnerstag direkt am Stand, bei dem Oliver Pichler (CFO) und Gottfried Brunbauer (CEO) gemeinsam die Jubiläumstorte anschnitten. Am Mittwochabend lud Lisec zudem zu einem Kundenevent in der Düsseldorfer Altstadt ein, um Gespräche vom Messestand in entspannter Atmosphäre fortzuführen.
