Welche Aufgaben sieht der neue Chef Frank Lange für seinen Verband Fenster+Fassade (VFF) und wofür steht er? GFF-Chefredakteur Reinhold Kober hat den Branchenkenner zum Interview getroffen und liefert die Antworten.
"Der neue VFF-Geschäftsführer sollte die Branche im Detail kennen und wissen, wovon er spricht", sagt Frank Lange im GFF -Interview. Für ihn gilt das in Hinblick auf die bisherigen Stationen beim eigenen Unternehmen Lanco Lange Fenster- und Fassadenbau sowiebei Seufert-Niklaus. Er skizziert seine Einschätzung der aktuellen Situation: Komplexer seien die Produkte geworden. Damit einher gingen Normen, Richtlinien und Vorschriften, die gerade für kleinere Betriebe schwierig umzusetzen seien. Regeln seien wichtig, um Gefahren für Leib und Leben sowie große Schäden abzuwenden. Lange sieht das richtige Maß als Schlüssel für seine Arbeit an: "Wir haben die ganze Branche im Blick und wollen den Regelungs-Aufwand für alle Unternehmern so gering wie möglich halten." Diskussionen über Pro & Contra seien aber legitim und notwendig.
RAL-Gütesiegel für die Montage vorantreiben
Der Diplom-Wirtschaftsingenieur sieht sich als Kommunikator: "Ich habe Spaß, mit Menschen zu reden, um Lösungen zu erarbeiten, die für alle Beteiligten passen." Bei der Montage von Fenstern und Fassaden sieht er wichtige Aufgaben für sich und die RAL-Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren. Die direkte Kommunikation mit dem Endkunden sei für Hersteller wichtig, um die Botschaft der hohen Qualität der RAL-Montage zu transportieren. Das Ziel bestehe darin, das RAL-Gütesiegel für die Montage neu zu definieren und den Auftraggebern zu signalisieren, dass sie eine qualitativ hochwertige Montage ihrer Bauelemente bekommen, verbunden mit größerer Funktionstüchtigkeit und Langlebigkeit. Eine PR-Kampagne in Print, Radio und Social-Media soll diese Nachricht in den Markt tragen.
Das komplette Interview mit VFF-Geschäftsführer Frank Lange lesen Sie in der GFF-Ausgabe 12/2019.
